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Bundeskanzlerin besuchte Ascheberg vor 20 Jahren

Angela Merkel und das rote Rad

Ascheberg/Herbern

Es ist der Besuch, der im Gedächtnis bleibt. Frank Treimer hat als Lehrling der damaligen CDU-Vorsitzenden Angela Merkel seine Arbeit erklärt. Nach 20 Jahren weiß der Herberner auch, dass seine Prognose zur Besucherin richtig war.

Theo Heitbaum

Vor diesem Gemeinschaftsfoto mit der damaligen CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel nahm die sich Zeit für die Journalisten. Im Betrieb ließ sie sich von Lehrling Frank Treimer Details aus den Arbeitsabläufen und dem Alltag im Betrieb erklären. Gestartet waren Merkel, Rüttgers und Co. nach einem Löffelkorn vom Schloss Westerwinkel. Foto: dej

Die letzte Frage kam von einer jungen Journalistin und Frank Treimer hat sie bejaht. Dann wurde es im Sommer 2001 wieder ruhig bei der Firma Jokari in Herbern. Kurz vorher hatte der Lehrling des Betriebes Angela Merkel von seiner Arbeit berichtet. „Sie wollte genau wissen, was ich mache“, erinnert sich Treimer. Er spürte echtes Interesse neben und ein übergroßes Interesse vor der Werkbank. Denn die damalige CDU-Bundesvorsitzende wurde bei ihrer Sommertour vor 20 Jahren „von einer großen Pressemeute begleitet.“ In dem kleinen Betrieb, blickt Treimer zurück, sei gar nicht für alle Platz gewesen: „Einige standen draußen hinter den Scheiben und haben sich die Nase platt gedrückt.“ Ein Beobachter wird damals in den WN so zitiert: „Die lassen die arme Frau ja gar nicht zu Atem kommen.“

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