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Einwohnerfragestunde genutzt

Anlieger des Industriegebietes üben im Rat Kritik

Herbern

Gegen die Planung des Feuerwehrgerätehauses im Industriegebiet Ondrup wurde ein Bürgerantrag eingebracht. Das Vorhaben läuft aber uneingeschränkt weiter.

-hbm-

Anlieger des Industriegebietes Ondrup nutzten die Einwohnerfragestunde des Rates, um ihre Kritik an den Gemeindeplänen zum Gebiet mit dem Platz fürs Feuerwehrgerätehaus vorzutragen. Foto: Theo Heitbaum

Das Industriegebiet Ondrup wird Platz für das neue Herberner Feuerwehrgerätehaus bieten. Während viele Menschen im Dorf sich auf das neue Feuerwehrgebäude und weitere Arbeitsplätze freuen, wird das Planverfahren insbesondere von einigen Nachbarn kritisch begleitet. Sie meldeten sich jetzt in einer Einwohnerfragestunde während der Ratssitzung zu Wort. So wurde gefragt, was mit einem Bürgerantrag, die Feuerwehrfläche unabhängig vom Industriegebiet zu planen, geschehe. Nach dem üblichen Vorgehen bei Bürgeranträgen käme er erst zum Zuge, wenn das Gesamtverfahren abgeschlossen sei, informierte Bürgermeister Thomas Stohldreier. Deswegen werde man den Antrag bei den Abwägungen zum Bebauungsplan berücksichtigen. Die Planung des Feuerwehrgebäudes laufe komplett weiter. 

„Immer wieder Ansiedlungswillige“

Zu den Interessenten für Gewerbeflächen vermochte Bauamtsleiter Klaus van Roje wenig Konkretes zu sagen: „Es melden sich immer wieder Betriebsansiedlungswillige bei uns. Wir sammeln diese Eingaben. Im Moment würden wir das Gebiet ausverkaufen. Die Erfahrung zeigt, dass einige es sich anders überlegen.“ Der nebenliegende Südkamp sei anfangs überzeichnet gewesen. Dann habe man nur zögerlich Verträge abschließen können. Aktuell sei die Bewerberlage sehr gut.

Bei den Anfragen der Ratsmitglieder wurde Peter Leyers (FDP) geantwortet, dass die Gemeinde beim Verlegen einer Trinkwasserleitung an der Bultenstraße mit Gelsenwasser in Kontakt stehe, um Gehwege von ihrer Schieflage zu befreien.

Hubertus Beckmann erfuhr, dass es aus Datenschutzgründen schwierig sei, vor Banken und Sparkassen Videoüberwachungen zu organisieren. Zudem teilte die Verwaltung den Eindruck, das Geschehen steige, nicht. „In der Kriminalitätsstatistik liegen wir gut. Es ist eher ruhig. Es gibt bei uns keine Schwerpunktplätze“, erklärte Bürgermeister Stohldreier.

Beckmanns Appell für ein klimafreundlicheres Ascheberg begegnete Stohldreier mit dem Hinweis, dass mit Stefan Lohmöller ein neuer Klimaschutzmanager seine Arbeit aufgenommen habe. Mit dem Nachfolger von Martin Wolf werde das Thema Fahrt aufnehmen.

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