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Neuer Radweg zwischen Ascheberg und Davensberg eröffnet

Anradeln auf der Veloroute

Ascheberg

Zweimal musste der Termin für die Fertigstellung verschoben werden. Doch seit Mittwoch können die Radler zwischen Davensberg und Ascheberg die neue glatt asphaltierte „Veloroute“ nutzen – mit besonders viel Platz für den Begegnungsverkehr.

Wie sonst als auf dem Fahrrad sollte der sanierte Radweg an der L 844 eröffnet werden? Vorne weg: Bürgermeister Thomas Stohldreier, Bauamtsleiter Klaus van Roje (l.) und Manfred Ransmann von Straßen.NRW (r.). Foto: ben

Helm auf und kräftig in die Pedale getreten – am Mittwochnachmittag wurde der frisch sanierte und zur Veloroute ausgebaute Radweg zwischen Davensberg und Ascheberg offiziell freigegeben. Mit dabei Aschebergs Bürgermeister Thomas Stohldreier und Bauamtsleiter Klaus van Roje, die stellvertretende Landrätin Angelika Selhorst, der Niederlassungsleiter von Straßen.NRW für das Münsterland, Manfred Ransmann, sowie Mathias Raabe vom Fachdienst Kreisentwicklung in Coesfeld.

Bürgermeister Thomas Stohldreier

Auch wenn der Fertigstellungstermin zweimal verschoben werden musste – zunächst war man von Ende Juni ausgegangen –, sei es „für unsere Verhältnisse total flott gegangen“, wie Ransmann betonte. Schließlich hätte man erst im vergangenen Jahr mit der Planung für die 2,6 Kilometer lange Strecke begonnen.

Für Bürgermeister Stohldreier war vor allem der auf drei Meter verbreiterte Ausbau als Veloroute eine Herzensangelegenheit. „Wir haben gesagt, wir nehmen die zusätzlichen 50 Zentimeter auf unsere Kappe, und es hat sich gelohnt“, spielte er auf die finanzielle Beteiligung der Gemeinde in Höhe von rund 130 000 Euro an. Schließlich sei dieses Teilstück die am stärksten frequentierte Radwegeverbindung zwischen den Ortsteilen von Ascheberg. Eine Aussage, deren Richtigkeit auch beim Pressetermin zu spüren war, rauschten doch beinahe im Minutentakt erste Radler vorbei, die die neue glatt asphaltierte Rennstrecke gerne nutzten.

Verzögert worden war der Ausbau, da sich während der Arbeiten an einigen Stellen der Unterboden als nicht tragfähig herausgestellt hatte, was einen großflächigen Bodenaustausch nach sich zog. Zugleich mussten Versorgungsleitungen aus der neuen Geh- und Radwegtrasse verlegt werden.

Höhere Kosten durch Bauverzögerung

Dass auf dem Abschnitt etwas passieren musste, war schon länger klar. Der alte Radweg war nicht nur schmal, seine Oberfläche glich auch einer Schlaglochpiste. Bei Straßen.NRW landete der Radweg entlang der L 844 darum im Frühjahr 2021 für eine grundlegende Sanierung auf der Agenda. Die dafür anvisierten Kosten von 945 000 Euro, die das Land NRW übernimmt, werden dank der Untergrundprobleme „etwas höher“ ausfallen, wie Ransmann bemerkte. Davon bleibe aber der Anteil der Gemeinde Ascheberg unbenommen.

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