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Freie Wähler setzen sich für Blühflächen ein

„Artensterben schreitet voran“

Ascheberg

Die Freien Wähler regen an, auch gemeindeeigenen Flächen im Außenbereich – Vegetation an Gemeindewegen und Brachen – zur Förderung der Artenvielfalt einzusetzen.

wn

Dass mehr bunte Blühflächen wie diese hier entstehen, dazu wollen auch die Freien Wähler in Aschberg beitragen. Foto: Klaus Meyer

Die Freien Wähler Ascheberg (FWA) wollen sich an dem von Hubertus Beckmann initiierten „Langzeit-Blühflächen-Projektes“(LBP) beteiligen. Bereits in seiner Haushaltsrede habe Ratsherr Frank Holtrup darauf hingewiesen, dass dem Arten- und Klimaschutz ein hoher Stellenwert zukomme. „Sowohl in der politischen Arbeit als auch auf der Vereinsebene werden sich dementsprechend die Feien Wähler mit großem Nachdruck dafür einsetzen, dass dieses Ziel ausnahmslos mit allen Potenzialen angegangen wird“, heißt es in einer Mitteilung. Darin regen die Freien Wähler an, auch gemeindeeigenen Flächen im Außenbereich (Vegetation an Gemeindewegen und Brachen) zur Förderung der Artenvielfalt einzusetzen.

Bereits in der vergangenen Legislaturperiode habe Ratsmitglied Hubertus Beckmann das „Langzeit-Blühflächen-Projektes“ in Form eines Antrags bei der Gemeindeverwaltung eingereicht. „Weitere Flächenstilllegungen und kleinere Ackerschläge mit Randzonen wurden immer noch nicht verpflichtend eingeführt, das Artensterben schreitet aber weiter in dramatischem Ausmaß voran“, betonen die Freien Wähler.

Vor diesem Hintergrund wollen sie sich in den nächsten fünf Jahren aus eigenen Mitteln an den Langzeit-Blühflächen beteiligen, um damit kleine Zonen der Biodiversität zu schaffen. Die Freien Wähler möchten in Zusammenarbeit mit Landwirten, Hubertus Beckmann und Dirk Schulze-Pellengahr (für jeden Ortsteil 5000 Quadratmeter, 15 000 Quadratmeter insgesamt) zum Langzeit-Blühflächen-Projektes beitragen.

Außerdem fordern sie, dass ein Teil der gemeindeeigenen Flächen im Außenbereich als Schonflächen renaturiert wird. „Dazu führte die Bürgergruppierung des Klimaforums unter Frank Holtrup bereits vor einem Jahr Gespräche mit der Gemeindeverwaltung“, erinnern die Freien Wähler.

Als Bürgerbewegung wollen sie sich „einer Bürgerbeteiligung für den Artenschutz ganz und gar anschließen“. Einer mehr als ausreichend langen Zeit der Beratung müsse nun eine tatkräftige Umsetzung folgen. Die Freien Wähler hoffen, „dass sich weitere Akteure aus der Gemeinde dem Artenschutz anschließen und sich daraus ein konstruktiver Dialog entwickelt“. Interessierte werden gebeten, sich bei Frank Holtrup (frank.holtrup@t-online.de) oder an Hubertus Beckmann (hubert.beckann@gmail.com) zu melden.

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