1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ascheberg
  6. >
  7. Ascheberg mit „Blick von außen“

  8. >

Rudolph Klopfer gibt am Samstag sein Debüt als Stadtführer

Ascheberg mit „Blick von außen“

Ascheberg

Als gebürtiger Nordhesse bringt Rudolph Klopfer den „Blick von außen“ auf Ascheberg mit. Gleichwohl hat er sich intensiv mit der Geschichte des Ortes beschäftigt. Durch diese Konstellation dürften sich spannende Aspekte ergeben, die der neue Stadtführer bei seinem Debüt am Samstag (6. August) vermittelt.

Von Tina Nitsche

Am Samstag gibt Rudolph Klopfer (r.) sein Debüt als neuer Stadtführer in Ascheberg. Marketing-Chef Martin Bußkamp freut sich über die Verstärkung im Stadtführerteam. Foto: Tina Nitsche

Sein Blick ist sicherlich ein anderer. „Denn ich bin hier nicht aufgewachsen“, sagt Rudolph Klopfer. Doch gerade diese Tatsache dürfte sich spannend auf seine neue Tätigkeit auswirken. Denn der Enkel von Dr. Günter Klopfer lebt mittlerweile in Ascheberg und zwar im Haus seiner Großeltern. Und die Geschichte des Ortes fasziniert ihn. Beste Voraussetzungen also, für den neuen Job. Denn Rudolph Klopfer gibt am Samstag (6. August) als Stadtführer sein Debüt. Um 11 Uhr geht es los. Eineinhalb Stunden entführt der Neue die Interessierten, die sich dazu anmelden, auf eine geschichtsträchtige Reise. Denn Geschichte ist genau das, was den studierten Archäologen brennend interessiert.

Stadtführung mit wissenschaftlichem Hintergrund

„Über Ascheberg habe ich viel gelernt, nicht nur weil meine Familie hier ihre Wurzeln hat, sondern auch der Heimatverein hat mich hier im Vorfeld wirklich toll unterstützt“, bedankt er sich für die Hilfe. Martin Bußkamp, Geschäftsführer Ascheberg Marketing freut sich, dass sich sein Stadtführerteam nun vergrößert. Interessant für ihn sei vor allem auch der wissenschaftliche Hintergrund, den sein Neuzugang mitbringt. Mit Anke Richter-Weiß hat er eine erfahrene Stadtführerin in seinen Reihen. „Jeder wird es unterschiedlich angehen, aber gerade das macht ja den Reiz aus“, so Bußkamp. Und sein „Neuer ergänzt: „Dadurch das ich nicht hier aufgewachsen bin, bringe ich den Blick von außen mit.“

Die Stadtführertätigkeit an sich ist für Klopfer nichts Neues. „Ich habe schon bei Lüdinghausen Marketing Stadtführungen und auch Nachtwanderungen übernommen.“ Zudem kommt ihm seine Erfahrung als zertifizierter Museumspädagoge zugute. „Ich hatte schon als Kind ein Faible für Geschichte“, verrät der gebürtige Nordhesse, der in Frankfurt Archäologie studiert hat.

Entwicklung zur modernen Gemeinde im Fokus

Corona hat auch für ihn einige Änderungen gebracht, denn Museen waren wie vieles andere Einrichtungen auch geschlossen. Klopfer hat die Zeit genutzt und seine Nase in Geschichtsbücher gesteckt. Vor allem die Geschichte Aschebergs interessiert ihn.

Dennoch wird er auf seinen Führungen andere Schwerpunkte setzen als Anke Richter-Weiß. „Mein Fokus liegt schwerpunktmäßig auf der Entwicklung von der landwirtschaftlichen Siedlung zur heute modernen Gemeinde“, verdeutlicht er. Und das er sich da schlau gemacht hat, gibt er wenig später preis, als er erzählt, dass es vor 200 Jahren noch nicht einmal eine durchgehende Straße nach Herbern gab. Es wird also spannend, wenn Rudolph Klopfer die Bürger am Samstag rund eineinhalb Stunden auf eine geschichtsträchtige Reise entführt.

Treffpunkt für die Stadtführung ist am Samstag (6. August) um 11 Uhr vor dem Hauptportal der St.-Lambertus-Kirche. Anmeldungen nimmt Ascheberg Marketing unter der Rufnummer 0 25 93 / 63 24 oder direkt am Katharinenplatz 1 in Ascheberg entgegen.

Startseite
ANZEIGE