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OJA-Ferienangebot

Auf dem Wasser zu stehen, ist ein nasses Vergnügen

Ascheberg

Die Offene Jugendarbeit hat ihr durch Corona eingeschränktes Ferienprogramm um „Stand up Surfen“ bereichert. In Münster konnten sich Jugendlichen am Hafen mit der angesagten Wassersportart vertraut machen.

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Stand up Paddeling stand für eine OJA-Gruppe in Münster auf dem Programm. Foto: OJA

Auf der Suche nach Aktionen für Jugendliche ist die Offene Jugendarbeit Ascheberg auf das zurzeit sehr angesagte „Stand up Surfen“ gestoßen. „Momentan ist es sehr schwierig unter Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsvorschriften ein aktionsreiches Angebot für unsere jugendlichen Besucher anzubieten“, erklärt Saskia Adriaans, die bei ihrer Recherche in Münster auf den Verein SuSe (Stand up Surfen Erleben) gestoßen ist. Bei dieser komplexen Wassersportart wird sich stehend auf einem Surfbrett ähnlichen Board über das Wasser bewegt. Zum Vortrieb dient ein langes Steckpaddel, das neben dem Brett im Wasser geführt wird. Stand up Paddeling, so der internationale Name, ist einfach zu lernen und extrem gesund. Auf dem Board stehend werden unbewusst mehrheitlich alle Muskeln des Körpers angesprochen und somit auch trainiert.

Eine Gruppe neugieriger Jugendlicher aus Ascheberg war schnell gefunden und so ging es vergangene Woche bei bestem Wetter nach Münster, um sich an dieser hippen Sportart zu versuchen. Die Tatsache, dass jeder Wassersportler sein eigenes Brett bekommt und die Aktion natürlich an der frischen Luft stattfindet, erklärt die Unbedenklichkeit dieser Aktion in der heutigen Zeit.

Am Kanal angekommen erhielten die Ascheberger eine qualifizierte Unterweisung durch das Team des Vereins „SuSe“, da auch einige Sicherheitsregeln zu beachten sind – schließlich bewegt man sich auf öffentlichem Gewässer, auf dem es auch Schiffsverkehr gibt. Die Technik des Stand up Paddelings erschließt sich am besten, in dem man sich direkt auf das Brett begibt. Nachdem die Boards zu Wasser gelassen wurden, paddelte die Gruppe zum alten Hafenbecken. „Hier ist es windstill und es gibt kaum Wellen durch vorbeifahrende Schiffe“, so Norbert Heidl, einer der Mitglieder des Vereins. Die ersten Stehversuche wurden nun unternommen, die auch so manches Mal mit einem beherzten Sprung ins erfrischende Wasser endeten. Nachdem das Stehen, Manövrieren und Aufsteigen immer sicherer wurde begaben sich die Wassersportler ins neue Hafenbecken und genossen, neben der Sonne und dem ansprechendem Ambiente, auch die bewundernden Blicke der Besucher der Hafenpromenade. Denn Stand up Paddeling gibt es zwar schön länger, sorgt aber durchaus noch für Aufsehen.

Den Abschluss bildete eine entspannte Runde am Vereinsheim, wo bei Grillwurst und alkoholfreien Drinks so einiges an Seemannsgarn gesponnen wurde - alles natürlich unter Einhaltung der Abstandsregeln. Die Teilnehmer waren absolut begeistert und möchten sich auf jeden Fall noch einmal auf das Brett schwingen, schließt die OJA-Mitteilung.

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