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Investitionsspritze für die Spielplätze

Aufpeppen biegt in Zielgerade ein

Ascheberg

Ein ganzes Bündel von Maßnahmen wurde schon abgeschlossen, jetzt biegt das Aufpeppen der Spielplätze in Ascheberg, Davensberg und Herbern in die Zielgerade ein. Im Herbst soll das Investitionsprogramm abgeschlossen sein.

Von Theo Heitbaum

Spielplatz Südwest 1: Hier wird schon kräftig getobt. Foto: Theo Heitbaum

Die Ascheberger Kommunalpolitiker haben den Spielplätzen in der Gemeinde 2017 eine Investitionsspritze verabreicht. Im Jahr eins standen die Plätze in Davensberg auf der Agende und 2019 die Anlagen in Herbern. Aktuell biegt das zweijährige Aufpeppen der Spielplätze in Ascheberg auf die Zielgerade ein. „Die letzten Arbeiten werden in diesem Herbst erledigt“, berichtet Gisela Voß, die im Tiefbauamt die Spielplatz-Fäden in der Hand hält. Gut 400 000 Euro ließ sich die Gemeinde die gesteigerte Attraktivität kosten.

In der Gemeinde Ascheberg werden 42 Spiel- und Bolzplätze unterhalten. Vor dem Start in den Orten wurden jeweils alle Areale mit den Geräten in Augenschein genommen. Voss erarbeitete dann eine Liste der neuen Geräte, die auf Elterntreffen vorgestellt und ergänzt wurden. Nach den sechs Davensberger und 13 Herberner Anlagen ging es vor einem Jahr mit den 23 Plätzen in Ascheberg los, zehn von ihnen waren im grünen Bereich und wurden nicht angefasst. Entscheidend für das Maßnahmenpaket war überall auf die Zahl der Kinder im Einzugsgebiet.

Auf dem Spielplatz Südwest I, mitten im ersten Abschnitt des Baugebietes gelegen, äußern sich Mütter begeistert über die Aktion der Gemeinde. Ein 20 Jahre alter Spielturm ist durch ein vielfältig nutzbares Großgerät ersetzt worden. Klettern, rutschen, balancieren – für die kleineren Kinder gibt es große Herausforderungen, die eifrig genutzt werden. Die Eltern verweisen hier, dass sie auch gerne zu Mertens Wäldchen gehen.

Spielplatz Erlentrup in Ascheberg: Warten auf eine Baufirma und die Freigabe. Foto: Theo Heitbaum

Dort hat die Gemeinde den Wunsch nach einer Seilbahn erfüllt, die bei Stippvisiten immer reichlich genutzt wird. Bei schönem Wetter bilden sich immer wieder Schlangen. Deutlich attraktiver ist auch der nebenliegende Bolzplatz geworden. Zwei Tore und Zaun laden stärker zum Kicken ein als die vorherige unebene Fläche. Wie die Anlagen ist auch der Spielplatz Dieningskamp komplett fertig. Er wurde deutlich aufgewertet. Tischtennisplatte, Sandkasten und Kletterrutschkombination sind verschwunden, ein großes Spielgerät ist mit einem Federflieger und einem neuen Sandkasten aufgestellt worden. Dazu hat die Gemeinde Parkmöglichkeiten in der engen Straße geschaffen.

Auf einem guten Weg sind die Spielplätze Südwest II, Gottfriedweg und

Gisela Voß, Tiefbauamt

Dorfheide, wo das Geräteensemble in den nächsten Wochen komplettiert werden soll. Zuerst dürfte das am Gottfriedweg der Fall sein. „Dort sind alle Geräte vorrätig“, berichtet Voß, die im ständigen Austausch mit Bauhofleiter Andreas Nünneke steht. Wo immer es geht, werden die Arbeiten von eigenen Kräften ausgeführt. Beim größten Sorgenkind macht gerade der volle Auftragskalender einer Fremdfirma Kummer. Sie muss am Erlentrup tätig werden, bevor die deutlich aufgewertete Anlage genutzt werden kann. Für die Kinder ist es dort schwierig: Die neuen attraktiven Geräte sind schon zu sehen, der Zugang ist aber gesperrt. Voß drängt bei der Firma, denn der Platz am Erlentrup gehört zu den besonderen Anlagen in Ascheberg. Ihn hatte die Gemeinde im Zuge des Spielplatzkonzeptes aufgeben wollen und nur erhalten, weil die Nachbarschaft die Pflege übernommen hatte. Ein Glücksfall für Ascheberg, denn mit den neuen Kinderzahlen aus dem Umfeld erfolgt nun sogar eine größere Investition in das früherer Auslaufmodell.

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