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Musikalische Andacht

Bach-Symphonien in der Kirche sorgen für Gänsehautmomente

Herbern

Eine musikalische Andacht feierten jetzt rund 50 Christen in der St. Benedikt Kirche zum Auftakt in die Karwoche. Gänsehautmomente inklusive.

Isabel Schütte

Uwe-Reiner und Angelika Bochmann sowie Michael Greiner sorgten für die Musik bei der Andacht, die Pater George eröffnete. Foto: Isabel Schütte

Eine musikalische Andacht feierten jetzt rund 50 Christen in der St. Benedikt Kirche zum Auftakt in die Karwoche. Vor 2021 Jahren wurde Jesus Christus in Jerusalem gekreuzigt. Christen glauben, dass er wenige Tage später von den Toten auferstanden ist.

Andacht mit Gesang in der St. Benedikt-Kirche Foto: Isabel Schütte

Passion nennt man die Leidenszeit Jesu vor seinem Tod. Die Passionszeit lässt die Seele zur Ruhe kommen, viele Menschen fasten in diesen Tagen, verzichten auf gewohnte Laster. Die Passionszeit liegt vor dem Osterfest. Sie beginnt mit dem Aschermittwoch und endet am Samstag vor Ostern, dem 40. Tag der vorösterlichen Fastenzeit. In der Passionszeit erinnern sich Christinnen und Christen an das Leiden und Sterben von Jesus Christus. Außerdem bietet die Passionszeit Gelegenheit, über sich selbst, sein Leben und seinen Glauben nachzudenken. Die Andacht wurde von Pater George eröffnet.

Andacht mit Gesang in der St. Benedikt-Kirche Foto: Isabel Schütte

Jutta Angelkort widmete sich der Passionsgeschichte. Uwe-Reiner Bochmann und seine Frau Angelika sorgten in der rund einstündigen Andacht mit Symphonien von Johann Sebastian Bach für Gänsehautmomente im Publikum. Auch Michael Greiner berührte mit Orgelmusik Herz und Seele der Zuhörer. Die Matthäus-Passion von Bach orientiert sich am Leiden und Sterben Jesu Christi. Sie zählt zu den bekanntesten Werken Bachs und bietet in der Osterzeit die Möglichkeit, um innezuhalten. Dem Zuhörer eröffnet sich dabei Raum für Momente der Traurigkeit, Besinnung und Meditation. „Es hat alles gut geklappt, auch im Zuge der Hygienemaßnahmen“, sagte Angelika Bochmann. Für Angelika Hölscher und Gerda Peters war die Andacht etwas zu lang. „Etwas kürzer hätte sie schon sein können. Jutta Angelkort hat die Passionsgeschichte sehr gut vorgetragen. Das hat uns gut gefallen.“

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