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Heilig-Geist-Stiftung schafft Einrichtung mit 70 Plätzen

Baustart für das neue Altenheim

Ascheberg

Grundstücksfragen und Vermessungsarbeiten haben den Baustart des neuen Altenheims St. Lambertus um einen etwa Monat verzögert. Jetzt können die Hochbauarbeiten beginnen. Die für das zweite Halbjahr anvisierte Fertigstellung dürfte sich ins erste Quartal 2024 verschieben.

Von Beate Nießen

Die Kellersohle des neuen Altenheims ist aus der Vogelperspektive gut an ihrer fast weißen Farbe zu erkennen. Im oberen Bereich des Fotos ist die neue Zuwegung zur Biete zu sehen, die aktuell bereits von den Baufahrzeugen genutzt wird. Der Blick aus Richtung Bispingheide (kl.Foto) reicht bis zum Caritas-Wohnhaus. Foto: Klaverkamp/benben

Mit rund einem Monat Verspätung sind die Bauarbeiten für den Neubau des Altenheims St. Lambertus gestartet. „Nein, das lag in diesem Fall nicht an der Pandemie oder etwaigen Lieferproblemen“, informierte jetzt Ulrich Scheer, kaufmännischer Vorstand der Heilig-Geist-Stiftung in Dülmen, im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten. Vielmehr habe es im Vorfeld noch einige Fragen rund um das Grundstück zu klären und zusätzliche Vermessungsarbeiten auszuführen gegeben, die den Baubeginn letztlich verzögert hätten.

Wie bereits berichtet errichtet die Heilig-Geist-Stiftung, die auch bereits das bestehende Altenheim betreibt, auf dem Gelände zwischen Caritas-Wohnhaus und der Bispingheide eine komplett neue Senioreneinrichtung. Einer möglichen Sanierung des alten Gebäudes hatte „eine veraltete Wohnstruktur“ im Wege gestanden, die auch bei einer Modernisierung den heutigen Ansprüchen an eine solche Einrichtung in keinem Fall mehr hätte entsprechen können, so Scheer.

Fertigstellung verschiebt sich

Auf der Freifläche zwischen Melkpatt, Bispingheide und Caritas-Wohnhaus entsteht ein dreigeschossiges Gebäude mit Flachdach. Dabei gilt eine maximale Bauhöhe von 10,5 Metern – das entspricht der Höhe der Gebäude mit betreutem Wohnen im Süden des Geländes. Zudem wird es im kritischen Nachbar-Bereich zweigeschossige Anteile besitzen. Statt der bislang 51 soll die neue Einrichtung über 70 Plätze verfügen. Im östlichen Bereich des Geländes wurde eine Zuwegung von der Biete aus angelegt, über die zuerst Baufahrzeuge, später Besucher und Lieferverkehr geführt werden sollen. In der damaligen Diskussion bezüglich der Zuwegung hatte die Verwaltung betont, dass die Zufahrt von der Bispingheide als Rettungsweg nicht verzichtbar sei. Der Verkehr zu Altenheim und Caritas-Wohnhaus soll aber nur von der Biete aus möglich sein.

Der ursprünglich anvisierte Fertigstellungstermin im zweiten Halbjahr 2023 wurde mittlerweile in das erste Quartal 2024 verschoben. Und auch bei den Kosten für die Baumaßnahme rechnet Scheer mit einer deutlichen Bewegung nach oben. „Im Schnitt gehen wir von einer Kostensteigerung von 15 Prozent aus.“

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