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Erster Spatenstich für den Eschenplatz

Baustart in der Herzkammer

Ascheberg

Die dritte Baustelle im Herzen Aschebergs ist eröffnet. Mit dem ersten Spatenstich startete gestern der Bau des Eschenplatzes. Regierungspräsidentin Dorothee Feller hatte zudem eine Überraschung im Gepäck.

Von Theo Heitbaum

Die Hindernisse für das neue Ascheberger Zentrum waren schon vorher aus dem Weg geräumt. Der Spatenstich in den Berg hatte gestern Nachmittag nur symbolischen Charakter. Foto: Theo Heitbaum

„Und denken Sie daran, den Radweg hier vorbei zu führen, damit die Leute den Platz finden.“ Diesen Ratschlag gab Regierungspräsidentin Dorothee Feller Bürgermeister Thomas Stohldreier außerhalb des Protokolls. Das schloss gestern Nachmittag mit dem ersten Spatenstich für den neuen Eschenplatz im Ascheberger Zentrum. Mit dem beherzten Zugreifen eröffnete man auch die dritte Baustelle im Ort.

Stohldreier begrüßte die Runde mit Bauleiter Markus Klaverkamp, Klaus van Roje und Christian Scheipers aus dem Bauamt der Verwaltung, den Vertretern der Ingenieurgesellschaft „Lohaus – Carl – Köhlmos“ sowie der Baufirma Könning zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Dietmar Panske und eben der Regierungspräsidentin in der nieseligen „Herzkammer unsers Dorfes“. Sie soll mit dem 1,5 Millionen Euro teuren Eschenplatz zu einem zentralen Ort des Treffens und der Kommunikation werden. „Hier wird alles das möglich, was gerade wegen Corona zu unterlassen ist. Es ist ein Zentrum für soziale Kontakte“, erklärte der Verwaltungschef. Im Rückblick hob er den Weg zum Baustart hervor. Insbesondere die Beteiligung der Bürger in mehreren Runden. Das Probepflaster erinnerte noch daran und wurde von Feller genauer betrachtet. Ihr dankte Stohldreier, weil es ohne Fördergelder von 615 000 Euro keinen neuen Platz geben würde. Der erste Bürger blickte nicht nur vom Aldi über den Hit zum Eschenplatz, sondern weiter ins Dorf. Denn drei Plätze sollen folgen. Die Sandstraße wird im nächsten Schritt angefasst.

Dorothee Feller gefiel das Projekt, „weil wir dafür sorgen müssen, dass auch die kleineren Orte attraktiv bleiben“. Weil sie die Befindlichkeiten von Gemeinden mit mehreren Orten kenne („Wenn ein Bürgermeister in einem Ort etwas tut, dann melden die anderen Orte sich.“), hatte sie eine weitere Förderzusage mitgebracht. Aus einem Heimatfördertopf fließen 12 000 Euro, damit die alte Burgkapelle in Davensberg bald angestrahlt werden kann. Vielleicht fährt Feller da später im Dunkeln mit dem Rad vorbei. Denn eine ihrer Radtouren hatte sie auch auf die Schilder, die leicht verändert werden müssen, aufmerksam gemacht: „Wir sind in dem Café da vorne schon eingekehrt. Da schmeckt es wunderbar, ich hoffe, dass es von dem Umbau auch profitieren wird.“

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