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Autobahnabschnitt zwischen Davensberg und Dortmund-Ems-Kanal

Bereits 33 Unfälle im Baustellenbereich

Ascheberg

Auf dem rund fünf Kilometer langen Baustelleabschnitt der A1 zwischen Dortmund-Ems-Kanal und Davensberg haben sich seit August bereits 33 Unfälle ereignet. Trotzdem handelt es sich nicht um einen Unfallhäufungspunkt.

-fro-

Vorsicht ist Trumpf in der Autobahnbaustelle: Zwischen Davensberg und dem Kanal gab es seit August 33 Unfälle. Foto: Thomas Fromme

Im Baustellenabschnitt der Autobahn 1 zwischen dem Dortmund-Ems-Kanal und Davensberg haben sich seit dem Beginn der Arbeiten im vergangenen August bis Mitte dieser Woche insgesamt 33 Unfälle ereignet. Das teilte die Autobahnpolizei Münster jetzt auf Anfrage der WN mit.

Menschen seien nur bei drei Unfällen in dem etwa fünf Kilometer langem Abschnitt leicht verletzt worden, berichtet eine Polizeisprecherin weiter. In Baustellenbereichen mit ihren schmaleren Fahrspuren komme es häufiger zu unerwünschten „Kontakten“ mit anderen Fahrzeugen – das beobachte die Autobahnpolizei nicht nur in Ascheberg. Nicht umsonst sei die zulässige Höchstgeschwindigkeit in Baustellen aus Sicherheitsgründen reduziert – hier auf 80 km/h.

60 000 Fahrzeuge täglich

In Ascheberg sei es jedoch überwiegend bei leichteren Unfällen geblieben. Oft habe es nur kleinere Sachschäden wie beschädigte Spiegel gegeben, so die Polizeisprecherin. Und mit Blick auf die Länge der Strecke und die hohe Verkehrsbelastung von über 60 000 Fahrzeugen, die dort täglich in beiden Fahrtrichtungen unterwegs sind, sei dieser Bereich nicht als Unfallhäufungspunkt einzustufen.

Wie berichtet, soll die A 1 auf insgesamt 9,5 Kilometern Länge zwischen Kanal und Ascheberg bis zum Jahr 2027 in zwei Bauabschnitten auf jeweils drei Fahrstreifen pro Richtung erweitert werden.

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