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Johannes Waldmann (SPD)

Berlin-Ticket deutlich verpasst

Ascheberg

Für Johannes Waldmann hat es nicht gereicht. Platz 39 auf der Reserveliste war deutlich vom Einzug in den Bundestag entfernt. Auch bei der Juniorwahl an der Profilschule belegte er Rang zwei.

-hbm-

Johannes Waldmann war am Wahlsonntag gespannt und optimistisch, gereicht hat es aber nicht. Foto: Theo Heitbaum

Johannes Waldmann aus Davensberg bleibt für die nächsten vier Jahre Hauptschullehrer. Der Davensberger hat ein Mandat im neuen Bundestag verpasst. Die SPD-Landesliste zog bis zum 32. Platz. Die Chancen auf Rang 39 als Nachrücker nach Berlin zu kommen, sind gering, denn für einen späteren Einstieg stehen fünf Sozialdemokraten vor Waldmann als Kandidaten bereit. Nur Michelle Müntefering auf Rang 36 scheidet bei dieser Betrachtung aus, denn sie hat ein Direktmandat gewonnen. Insgesamt ist die SPD mit 49 NRWlern im Bundestag vertreten. Die große Gruppe der Genossen bei der Ascheberger Wahlparty zollte dem Davensberger für seinen immensen Einsatz in den vergangenen drei Monaten Lob, Anerkennung und Respekt. Aus 90 Terminen an 90 Tagen waren weit mehr Begegnungen geworden. Waldmann dankte gestern in einer kurzen Mail für die große Unterstützung und gratulierte Marc Henrichmann (CDU) zum Wiedereinzug in den Bundestag.

Der Havixbecker entschied auch die Juniorwahl an der Profilschule Ascheberg für sich. 322 von 402 Schülern beteiligten sich an der Wahl, 25 machten ihren Stimmzettel ungültig. Henrichmann siegt mit 28,9 Prozent der Stimmer vor Waldmann und Dr. Anne-Marie Spallek (Grüne). Bei der Zweitstimme setzte sich die CDU knapp mit 24,5 Prozent vor der SPD (23 Prozent) durch. Die Grünen (11,2 Prozent) liegen vor der FDP (7,1 Prozent) und der AfD (6,5 Prozent). Die Freien Wähler wären mit 5,0 Prozent dabei, die Linke und die Tierschutzpartei landen mit jeweils 4,3 Prozent knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde.

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