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Angebot in den Ferien

Betreuung wird nicht am Geld scheitern

Ascheberg

Wenn es in den Osterferien möglich ist, Familien mit einer Ferienbetreuung zu unterstützen, dann soll das nicht am fehlenden Geld scheitern. Das beschloss der zuständige Fachausschuss.

Theo Heitbaum

Ferienbetreuung ÜBM Ascheberg Foto: ÜBM

Wenn in den Osterferien die Möglichkeit gegeben ist, Kinder und Jugendliche zu betreuen, dann soll es nicht an fehlenden Mitteln scheitern: „Die Familien tragen schwer an der Pandemie. Wenn wir die Möglichkeit haben, sie zu unterstützen, dann sollten wir das tun“, erklärte Maximilian Sandhowe im Jugend-, Senioren-, Sozial- und Sportausschuss zu einem Antrag der CDU. Natürlich sei die Zeit bis zu den Ferien sehr knapp, trotzdem solle man sich für alle Eventualitäten wappnen und 25 000 Euro bereithalten. Für den Sommer solle zudem rechtzeitig geprüft werden, welche Förderprogramme man nutzen könne.

Auf Frage von Silke Hegemann (FDP) berichtete Jürgen Stenkamp aus der Verwaltung, dass im Sommer 2020 rund 9200 Euro – fünf Euro pro Kind und Tag – in Anspruch genommen worden seien. Volker Müller-Middendorf (UWG) kam wegen der „aktuellen häuslichen Situation, die sehr bedrückend sein kann“ zu dem Schluss, dass es „sehr, sehr sinnvoll ist, Alternativen zu schaffen.“ Den Hinweis von Volker Brümmer (SPD), Verbände und Gruppen zu unterstützen, indem die Gemeinde mögliche Stornogebühren übernehme, beantwortete Stenkamp mit dem Hinweis, dass man schon im vergangenen Jahr bei solchen Fällen eingesprungen sei. Für die Freien Wähler lenkte Stefan Laxen den Blick weiter: „Wünschenswert wäre es, wenn wir bei schulischen und sozialen Defiziten Familien fördern. Wir sollten das nicht auf Freizeitangebote begrenzen.“

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