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Neue Auflagen für Schulgebäude in Herbern

Brandschutz bremst Gemeinde

Ascheberg

Ganz so schnell, wie die Gemeinde es gehofft hatte, kann die neue Gemeindehalle in Herbern nicht genutzt werden. Beim Brandschutz in der Schule muss nachgebessert werden.

Die Gemeindehalle darf für schulische Veranstaltungen genutzt werden, nicht aber für öffentliche Termine. Vorher muss beim Brandschutz nachgearbeitet werden. Foto: Tim Kruse

Bis zur ersten öffentlichen Veranstaltung in der neuen Herberner Gemeindehalle wird noch einige Zeit verstreichen. Bei der Endabnahme der umgebauten Schulaula gab es fürs schnelle Nutzen einen Rückschlag. „Der Brandschutz sorgt für neue Auflagen“, berichtete Helmut Sunderhaus, Fachbereichsleiter Allgemeines und Finanzen, im Bildungs- und Kulturausschuss. Kollege Klaus von Roje vom Fachbereich Bauen und Wohnen erläuterte auf WN-Anfrage, dass es bei der Aula keine Probleme gegeben habe. Die Bauaufsicht des Kreises Coesfeld sei aber der Ansicht, dass mit dem Umbau der Aula auch das Schulgebäude nach den neuesten Brandschutzvorgaben beurteilt werden müsse. „Nach den alten Vorgaben war alles in Ordnung. Wir haben ja erst vor ein paar Jahren ein neuen Brandschutzkonzept erstellen lassen“, informiert van Roje.

Für die Sanierungsmaßnahmen aus dem Sommer 2013 wurden unter anderem für die Dreifachverglasung der Aluminiumfenster im Treppenhaus und den Einbau von Brandschutzwänden bis hin zu neuen Beleuchtungssystemen 150 000 Euro veranschlagt. Jetzt entspricht das Gebäude trotzdem nicht mehr den neuesten Vorschriften. „Es sind insbesondere Türen zu ersetzen“, berichtet van Roje, der auch auch den Austausch von Klinken verweist: „Sie sind bei uns sieben Zentimeter breit, müssen heute aber neun Zentimeter haben.“

Die Verwaltung ist aktuell dabei, das Paket zu schnüren. Von Vorteil, so van Roje, sei es, dass man einen Wartungsvertrag mit einer Firma in Herbern habe. Sie könne aber erst aktiv werden, wenn das Material geliefert sei: „Aut die Türen müssen wir acht bis zehn Wochen warten.“

Die Gemeindehalle darf für schulische Veranstaltungen genutzt werden, nicht aber für öffentlichen Termine. Mögliche Veranstalter müssen nach aktuellem Stand bis in die Sommerferien abwarten, bevor sie auf die Bühne dürfen.

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