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Zelle ist aufgestellt

Büchertausch am Straßenrand startet am Freitag

Ascheberg

Nächsten Freitag geht es los: Eine Telefonzelle sichert den neuen Büchertausch am Straßenrand.

Tina Nitsche

Gemeinsam zum Ziel:  Barbara Kehrmann, Sebastian Tillkorn, Frank Neuhaus und Willi Giehlen haben am Freitag Aschebergs Büchertauschzelle aufgestellt und so einen attraktiven Anziehungspunkt für Ascheberg geschaffen. Eine Aktion, die in Eigeninitiative gestemmt worden ist, von vielen Bürgern für Bürger. Foto: tani

Was lange währt, wird endlich gut! So zumindest besagt es ein bekanntes Sprichwort. Ein anderes kommt wie folgt daher: Viele Hände – rasches Ende. Beide Sprichwörter treffen in diesem Falle zu. Denn hier haben viele Menschen gemeinsam eine Idee umgesetzt. Von Bürgern für Bürger haben sie damit ein besonderes Highlight für Ascheberg geschaffen: Die erste Büchertauschzelle.

Räumlich kommt sie mit rund einem Quadratmeter zwar klein daher, aufgrund ihrer bunten peppigen Außengestaltung fällt sie allerdings richtig auf. Ihr Inhalt gestaltet sich von unterhaltsam über sachlich bis manches Mal auch hochexplosiv als bunte Mischung! Noch sind die Regale leer. Aber neben Schuh Neuhaus hat der Ascheberger Neuzugang nun seinen Standort bezogen. Gemütlich vor einem Baum. Der Platz daneben wird in Kürze ebenfalls komplettiert. Denn hier soll noch eine Bank aufgestellt werden. Auch Bücherpaten stehen bereit, die sich um die Pflege der Zelle kümmern.

Seit Januar sind „die Macher“ mit dem Unterfangen Büchertauschzelle beschäftigt. Allen voran Barbara Kehrmann, Willi Giehlen und Sebastian Tillkorn. „Doch realisieren konnten wir diese Idee nur dank großer Unterstützung“, macht Barbara Kehrmann deutlich und nennt in diesem Zusagammenhang als erstes die Wolfgang Tietze Stiftung. „Denn Wolfgang und Inge Tietze haben die 750 Euro für die Telefonzelle gespendet, die Stephan Schiwy dann in Potsdam abgeholt hat.“ Danach war sie zunächst an der Hansalinie bei Barbara Kehrmann abgeladen worden. Dort haben Marco Kratzenberg und Willi Giehlen ihr ein neues Innenleben in Form von Regalbrettern verpasst. Der einstige Magenta-Farbton ist einem frischen Grün gewichen, weil Willi Giehlen den Farbpinsel geschwungen hat. Als das erledigt war, hat Heinz-Jürgen Lerner, Inhaber der Firma Chameleon, die Glaswände mit Folien verziert. Und zum guten Schluss wurde auch ein passender Standort gefunden. Der Wunschort am Katharinenplatz konnte nicht realisiert werden. Über Pro Ascheberg setzte sich Kehrmann dann mit Frank Neuhaus und Hildegard Dortmann in Verbindung. Neben Schuh Neuhaus wurde nun eine Fläche gepflastert. Am Freitagmorgen stellten Willi Giehlen, Sebastian und Hubertus Tillkorn mit Unterstützung von Waldemar Hartmann die Bücherzelle auf. Am Freitag (7. Oktober) um 16.30 Uhr wird die Zelle offiziell eingeweiht. Einladungen dazu werden noch verschickt. Dann darf Aschebergs erste Bücherzelle bestückt werden und der Austausch beginnen.

Weitere Informationen zur Bücherzelle findet sich auf der eigens dazu von Marco Kratzenberg initiierten Internetseite: www.buecherregal-ascheberg.de. Es wird darum gebeten, die Bücher nicht Kartonweise abzugeben, sondern die Abgabezahl zunächst auf fünf Bücher pro Person zu beschränken.

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