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Eltern mit einbinden

CDU erklärt ihre neue OGS-Position

Ascheberg

Für politische Beobachter in der Gemeinde Ascheberg war das vehemente Fordern einer OGS durch CDU-Fraktionschef Ludger Wobbe eine Überraschung. Jetzt erklärt die Partei die neue Marschrichtung.

wn

Für politische Beobachter in der Gemeinde Ascheberg war das vehemente Fordern einer OGS durch CDU-Fraktionschef Ludger Wobbe eine Überraschung. Bisher hatten sich die Christdemokraten vehement dagegen ausgesprochen. In einer Pressemitteilung erklären sie nun dazu: Der Wunsch der großen Mehrheit der Grundschuleltern nach flexibler Über-Mittag-Betreuung sei für die CDU der entscheidende Grund gewesen, sich über Jahre für die ÜBIs in den drei Orten einzusetzen. „Wir wollen für und mit den Eltern Politik machen und nicht gegen sie“, so Maximilian Sandhowe, Vorsitzender der CDU. Inzwischen habe sich die Situation verändert. Immer mehr Eltern meldeten einen Betreuungsbedarf zum großen Teil auch an allen fünf Tagen der Woche an. Dieser Bedarf werde weiter steigen wird, wie man an den stark nachgefragten U3-Plätzen ablesen könne. Darüber hinaus seien die früher strengen OGS-Teilnahmeregelungen durch die neue Landesregierung spürbar flexibilisiert worden.

„Die und Schüler können nun während der Zeiten der OGS am Nachmittag auch regelmäßig an außerschulischen Bildungsangeboten in Sportvereinen oder Musikschulen und am herkunftssprachlichen Unterricht teilnehmen. Ebenso ist es möglich, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Therapien wahrzunehmen. Auch rein familiäre Ereignisse sind künftig ein Grund Kinder, von der Teilnahme am offenen Ganztag zu entbinden,“ berichtet Sandhowe. Auf Grund dieser Entwicklungen und im Hinblick auf den angekündigten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2025 haben beide Elternvereine signalisiert, dass sie an die Grenzen des Machbaren kommen und sie die Überleitung zu einer OGS für sinnvoll halten. „Der Prozess der Überleitung muss nach unserer Auffassung in engem Dialog mit den Eltern und ihren Vertretern in den Schulpflegschaften geschehen. Wir halten es für sehr wichtig, dass die pädagogischen Erfahrungen und die Fachkompetenz der derzeitigen Betreuungsteams unserer ÜBIs mit in die Konzepterarbeitung einfließen. Nur so wird der Übergang gut gelingen. Die Verbesserung der räumlichen Bedingungen muss ganz oben auf der Agenda stehen,“ so die schulpolitische Sprecherin der CDU Maria Schulte-Loh.

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