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Ascheberg gratulieren Pfarrer Alfons Homölle zum goldenen Priesterjubiläum

Dank für Herz und offenes Ohr

Ascheberg/Ahaus

Für seine Menschlichkeit und sein stets offenes Ohr haben sich zahlreiche Ascheberg bei Pfarrer Alfons Homölle persönlich bedankt. Dazu waren sie anlässlich seines goldenen Priesterjubiläums zu dessen aktueller Wirkungsstätte nach Ahaus gereist.

Von Tina Nitsche

Die Ascheberger Delegation bereitete Pfarrer Alfons Homölle einen herzlichen Empfang und gratulierte ihrem ehemaligen Gemeindepfarrer zum goldenen Priesterjubiläum. Foto: Rudolf Schmitz

Dieser Einladung kamen viele Ascheberger Bürger mehr als gerne nach. Denn schließlich kam sie von niemand Geringerem als Pastor Alfons Homölle selbst. Und der hat am Sonntag in Ahaus einen ganz besonderen Grund zum Feiern: 51 Jahre ist der Emeritus (EM) der Pfarrgemeinde St. Mariä Ahaus nun schon im Dienst der Kirche. Coronabedingt musste seine „50-Jahrfeier“ zum goldenen Priesterjubiläum allerdings von 2020 auf 2021 verschoben worden.

„Alfons Homölle ist jemand, den man immer und überall einsetzen kann“, lobte Pfarrer Heinrich Plaßmann in seiner Predigt die Menschlichkeit und die seelsorgerischen Qualitäten des ehemaligen Ascheberger Gemeindepfarrers. Damit beschrieb er den Geistlichen treffsicher und arbeitete die Attribute heraus, die Alfons Homölle ausmachen. Ein Vierteljahrhundert hat er diese in der Ascheberger Kirchengemeinde St. Lambertus unter Beweis gestellt.

25 Jahre lang in Aschberg gewirkt

„25 Jahre hast Du, lieber Alfons, in Ascheberg gewirkt. Und die Früchte Deines Wirkens ernten wir noch heute. Du hast die Menschen hier immer begeistert“, fand Pfarrer Stefan Schürmeyer herzliche Worte für seinen Vorgänger. Im Gepäck hatte er einen großen Blumenstrauß, den er im Namen vieler Ascheberger überreichte. Gleichzeitig sprach Schürmeyer seinerseits eine Einladung aus. Denn von 2022 bis 2024 gibt es in der Ascheberger Pfarrgemeinde gleich mehrere Gründe zum Feiern: die 1000-jährige Erwähnung des Kirchspiels, 100 Jahre Pfarr- und Vereinsheim sowie 500 Jahre aktuelles Kirchenschiff St. Lambertus. Homölle war gerührt und die Ascheberger dürfen sich auf ein Wiedersehen mit ihm an seiner früheren Wirkungsstätte freuen – mit dem Geistlichen, dem die Menschen immer ganz besonders am Herzen gelegen haben und der 25 Jahre lang für sie in Ascheberg ein offenes Ohr hatte.

Hocherfreut nahm Pfarrer Alfons Homölle die vielen guten Wünsche entgegen Foto: Rudolf Schmitz

Auch Bürgermeisterin Karola Voß aus Heek-Ahle, dem Ort wo Alfons Homölle aufgewachsen ist, fand sehr persönliche Worte für den Geistlichen, der neben seinem goldenen Priesterjubiläum auch seinen 79. Geburtstag feierte.

Doppeltes Wiedersehen gefeiert

Sich selbst zu feiern ist jedoch nicht Homölles Stärke. Stattdessen gratulierte er allen Namenstags-Kindern. Darunter auch allen Marias. Ein Namenstags-Kind hatte es sich ebenfalls nicht nehmen lassen, ihrem ehemaligen Chef persönlich zu gratulieren: Die heute pensionierte Pastoralreferentin Maria Kremer. „So gab es für uns Ascheberger quasi ein doppeltes Wiedersehen“, freute sich Hildegard Kuhlmann, die sich ebenfalls in der Ascheberger Gästeschar befand. Es sei ein besonderer Tag gewesen, denn „ein ganz besonderer Mensch, der 25 Jahre das Gesicht der Pfarrgemeinde St. Lambertus war, hatte da allen Grund zum Feiern“. In seinem ganzen Tun habe Alfons Homölle immer nach seinen Weihespruch gewirkt: „Mein Herz ist voll Freude und Dankbarkeit“.

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