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Pro Ascheberg startet Planung für die „Italienische Nacht 2022“

Der Wunsch nach Leichtigkeit

Ascheberg

Zwei Jahre Pandemie haben auch bei den Vertretern von Pro Ascheberg deutliche Spuren hinterlassen. Doch jetzt will man nach vorne schauen. Beispielsweise auf eine „Italienische Nacht“, die im Sommer wieder stattfinden soll.

Von Beate Nießen

Wollen sich ihre Zuversicht auf einen besseren Sommer 2022 nicht verderben lassen: Günter Schwalbe und Bernd Heitmann von Pro Ascheberg. Foto: Beate Nießen

An einem lauen Sommerabend durch den Ortskern schlendern, ein bisschen an den Ständen die Angebote studieren, spontan Freunde und Bekannte treffen, mal hier mal dort stehen bleiben auf einen Plausch bei einem gepflegten Glas Wein oder einem frisch gezapften Hellen – klingt in Corona-Zeiten fast zu schön, um wahr zu sein. Und doch, Bernd Heitmann und Günter Schwalbe, erster Vorsitzender und Pressesprecher der Werbe- und Interessengemeinschaft Pro Ascheberg, starten jetzt gerade mit den ersten Vorbereitungen, damit die „Italienische Nacht“ 2022 tatsächlich stattfinden kann.

„Natürlich kann im Moment noch niemand vorhersagen, wie die Situation im Sommer sein wird“, weiß Schwalbe. Aber man denke da lieber positiv. „Im vergangenen Jahr hätten wir die Veranstaltung nur durchführen können, wenn das Ganze in einem abgesperrten Bereich mit Zugangskontrollen gelaufen wäre. Aber das wollten wir nicht“, so Heitmann. Die Menschen würden mit so einem Abend eine gewisse Leichtigkeit und Unbeschwertheit verbinden. Dazu passten nun mal keine Absperrgitter und strengen Zugangskontrollen.

Zwei Jahre Pandemie? Als Vertreter der Initiative von Ascheberger Kaufleuten, Handwerkern und Freiberuflern sprechen Heitmann und Schwalbe von einer sehr belastenden Zeit. „Vor allem diese andauernde Unsicherheit, dieses Nichtwissen, wie es nächste Woche, nächsten Monat weitergeht, das geht an die Substanz. Das sind Existenzängste, die nimmt man mit nach Hause, das spürt dann auch die Familie“, so Heitmann.

Bernd Heitmann, Vorsitzender Pro Ascheberg

„Vor allem diese beinahe täglichen Regeländerungen, die man in seinem Betrieb und natürlich immer auch in enger Abstimmung mit den Angestellten kurzfristig umsetzen muss, das kostet über einen so langen Zeitraum einfach unglaublich viel Kraft“, ergänzt Schwalbe, der an dieser Stelle aber auch ein großes Lob loswerden möchte: „Die Stadtverwaltung hat uns Gewerbetreibende die gesamte Zeit sehr gut unterstützt, ob mit Informationen auf dem neuesten Stand oder auch mit ganz praktischen Tipps.“

Kontakt zu den Kunden ist im Eeinzelhandel geblieben

Die negativen Auswirkungen von Lockdown und Zugangsbeschränkungen auf den örtlichen Einzelhandel schätzen die beiden, zumindest nach bisherigem Stand, nicht als so gravierend ein wie in vielen, meist größeren Städten. „Der Kontakt zu den Kunden ist immer geblieben“, erklärt Schwalbe den simplen Grund. Und trotzdem wirbt der Pressesprecher von Pro Ascheberg dafür, dass sich noch mehr Gewerbetreibende jetzt an das Thema Online-Handel zumindest heranwagen. „Das ist natürlich nicht für jeden geeignet. Aber die, die schon vor der Pandemie ein funktionierendes Standbein in dem Bereich hatten, konnten das in der Zeit deutlich ausbauen.“

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