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Bericht der Offenen Jugendarbeit

Die Pandemie hat Spuren hinterlassen

Ascheberg

Für Jugendliche war die Pandemie eine schwierige Zeit, die von manchen besser von anderen schlechter gemeistert wurde, wie Monika Frantzmann und Uta Kerckhoff von der Offenen Jugendarbeit (OJA) im Ausschuss für Jugend-, Senioren-, Sozial- und Sport berichteten.

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Die OJA lädt zur Anmeldung für die Ganztagsbetreuung in den Ferien ein. Foto: OJA Foto: Wencke Lemcken

Freunde treffen, feiern gehen, ins Kino oder einfach nur mit der Clique abhängen – vieles davon war in den beiden Coronajahren kaum oder gar nicht möglich. Dazu die fehlende Tagesstruktur, weil Schule nur noch digital am heimischen PC-Bildschirm erlaubt war. Für Jugendliche war die Pandemie eine schwierige Zeit, die von manchen besser von anderen schlechter gemeistert wurde, wie Monika Frantzmann und Uta Kerckhoff von der Offenen Jugendarbeit (OJA) im Ausschuss für Jugend-, Senioren-, Sozial- und Sport berichteten. „Manche konnten sich gut selbst organisieren oder hatten den notwendigen Rückhalt der Familie, andere leider nicht“, so Kerckhoff.

Die Sozialpädagogin gab einen kurzen Überblick über die Angebote sowie ihre aufsuchende Jugendarbeit in den drei Ortsteilen während der Pandemie. Denn: „Wir konnten vieles digital anbieten, aber der direkte Kontakt sollte nicht abreißen, nur weil die Jugendtreffs über lange Strecken geschlossen waren.“ Die sind mittlerweile wieder offen und das sogar mit erweiterten Öffnungszeiten – dank eines Fördertopfs des Landschaftsverbandes.

Monika Frantzman

Ebenfalls zur Aufgabe der OJA in Ascheberg gehört auch die Organisation und Umsetzung von Ferienprogrammen. So wird es in der ersten Hälfte der Sommerferien ein breitgefächertes Angebot unterschiedlicher Ausflugsfahrten geben, bevor in der zweiten Hälfte die Ganztagsbetreuung für Schüler ab 12 Jahren in den Räumen an der Profilschule läuft. Dort können die Kids unter verschiedenen Workshop-Angeboten wählen. Noch seien allerdings die Anmeldezahlen überschaubar, wie Frantzmann hinzufügt. „Wir bemerken bei vielen Familien noch eine gewisse Zurückhaltung. Vielleicht aus Sorge, dass es doch wieder Einschränkungen aufgrund von Corona gibt.“ Zudem komme offenbar einigen Eltern zugute, dass sie seit der Pandemie ins Homeoffice gewechselt seien und damit Job und Kinderbetreuung in den Ferienzeiten besser unter einen Hut bekommen könnten.

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