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Lichtblicke im Pandemie-Alltag

Die Schulfront wird zum Adventskalender

Herbern

Als die Idee erst da war, bekam sie Beine. Der Lichtblick im Advent ist an der Mariengrundschule deutlich zu sehen.

Theo Heitbaum

Aufhängen der Transparente Foto: Küter

Schulleiterin Sabine Küter zuckt mit den Schultern. Woher die Idee genau gekommen ist, weiß sie nicht mehr. Als sie aber geboren war und die Fenster der Marienschule an der Altenhammstraße zu Adventskläppchen wurden, „haben alle wunderbar mitgedacht und mitgemacht.“

Ausgangspunkt war der Wunsch, in der tristen Corona-Zeit, kleine Adventslichter anzuzünden. Etwas Schönes zu schaffen, an dem die Eltern und Kinder beim Warten aufs Christkind Freude haben. Die markante Schulfront in einen Adventskalender umzugestalten, war durch viele Helfer dann gar nicht so schwer. Küter erwähnt Bernadette Düttmann, die das Plakat gestaltet und bei Kemna-Druck zu einem guten Kurs hat drucken lassen. Dazu kamen die Firma Klaas aus Ascheberg mit zwei Kränen, um das Banner aufzuhängen. „Das war gar nicht so einfach, es so zu spannen, dass es gut lesbar ist“, berichtet Küter, dass es neben Kränen auch Geschick benötigte.

Frohe Weihnachten Foto: Isabel Schütte

Am Wochenende hatten die Spaziergänger in Richtung Westerwinkel schon großen Spaß an der Aktion. Die Schüler sind Feuer und Flamme. Schließlich werden im Laufe der Adventszeit alle neun Klassen die Frontfenster gestalten. Auch die Übermittagsbetreuung hat mit dem Basteln für drei Fenster begonnen. Ein Kläppchen wird die Schulleiterin gestalten. Jeden Tag wird so ein Kläppchen geöffnet, in diesem Fall also ein nummeriertes Fenster gestaltet. Wer genau hinschaut, liest auch den Namen des Gestalters.

Auch auf den Weihnachtsbaum muss die Schule nicht verzichten. Ihn hat Claudia Holtmann vom Förderverein der Schule vorbeigebracht. Jetzt hofft die Schulleiterin noch, dass die Kinder, die sehr achtsam mit den Abstands- und Hygieneregeln umgehen, coronafrei in die Weihnachtsferien kommen. Wobei die Pandemie näher rückt. So befinden sich etwa Geschwisterkinder der Grundschüler, die in Werne ein Gymnasium besuchen, in Quarantäne.

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