Vertreterversammlung der Volksbank Ascheberg-Herbern

Dividende bleibt bei vier Prozent

Ascheberg

„Zufriedenstellend“ – unter diesem Stichwort bilanzierten Vorstand und Aufsichtsrat das Geschäftsjahr 2018 der Volksbank Ascheberg-Herbern.

Theo Heitbaum

Vorstand und Aufsichtsrat nach der Sitzung (v.l.): Michael Schröer, Oliver Heike, Marco Breitkreuz, Herbert Holzhinrich, Stephan Grube, Gudula Maurer, Karsten Nägeler, Christiane Reher und Johannes Schulze Horn. Foto: hbm

„Zufriedenstellend“ – unter diesem Stichwort bilanzierten Vorstand und Aufsichtsrat das Geschäftsjahr 2018 der Volksbank Ascheberg-Herbern. Bei der Vertreterversammlung in Frenkings Festscheune wurde auch ein Personalwechsel greifbar. Während Herbert Holzhinrich – er scheidet am 31. Dezember nach 28 Jahren aus dem Vorstand aus und geht in den Ruhestand – seinen letzten Geschäftsbericht vorlegte, stellte sich Oliver Heike als neues Vorstandsmitglied ab 1. November vor.

Aufsichtsratsvorsitzende Gudula Maurer schlug den Bogen von der „gesunden Wirtschaftsstruktur mit regional und überregional bedeutenden Unternehmen und Gewerbebetrieben“ sowie neuen Wohnbaugebieten und wachsenden Gewerbeflächen zur Volksbank: „Die guten Entwicklungsperspektiven sichern auf absehbare Zeit die betriebswirtschaftliche Existenzfähigkeit und Eigenständigkeit unserer Volksbank.“

Gudula Maurer Foto: hbm

Holzhinrich beklagte einmal mehr die zusätzlich auferlegte Bürokratie und Dokumentationspflichten, die „unsere Kunden allzu oft unter einem Berg von Papier begraben.“ Das Niedrigzinsumfeld enteigne die Sparer. In Zahlen führte es 2018 zu einem deutlichen Anstieg der Kundenkredite, besonders der langfristigen Kredite, aber nur zu einem leichten Wachstum der Einlagen, die zumeist kurzfristig und abwartend gewählt würden. Die Digitalisierung schreite voran. Holzhinrich erinnerte an die Umstellung des IT-Verfahrens.

Herbert Holzhinrich Foto: hbm

Die Bank hat ihr Eigenkapital weiter aufgestockt und sogar den Zinsüberschuss gesteigert. Aus dem Jahresüberschuss von 451 000 Euro werden 74 900 Euro für die vierprozentige Dividende auf 5964 Mitglieder mit 12 780 Geschäftsanteilen ausgezahlt. Insgesamt ist die Mitgliederzahl rückläufig und nach einigen Jahren wieder unter die 6000er Marke gefallen. Der Prüfbericht bescheinigt der Bank, sich an Vorgaben zu halten, die Risikovorsorge sei angemessen, die Ertragslage solle verbessert werden. Alle nötigen Beschlüsse, inklusive der Wiederwahl von Aufsichtsratsmitglied Stephan Grube, wurden einstimmig gefasst.

Die Volksbank macht ihr gesellschaftliches und soziales Engagement mit Spenden an Kitas, Schulen und Vereine deutlich. Im vergangenen Jahr waren es 33 528 Euro. Bei dieser Förderung, so Holzhinrich, bleibe es.

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