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Meldemöglichkeiten zum Eichenprozessionsspinner

Ein Kontakt für alle EPS-Sorgen

Ascheberg

Der Eichenprozessionsspinner meldet sich zurück. Die Gemeinde Ascheberg bietet eine zentrale Anlaufstelle für die Sorgen an.

wn

Ein Kleiber mit Eichenprozessionsspinner Foto: Pöpping

Mit den steigenden Temperaturen bilden die Eichenprozessionsspinner-Raupen nun ihre Brennhaare aus, die bei Menschen allergische Reaktionen hervorrufen können. Bereits frühzeitig hatte die Gemeinde Ascheberg rund 150 Nistkästen für natürliche Fressfeinde aufgehängt und Schädlingsbekämpfer Angelkort aus Herbern damit beauftragt, sensible Bereiche wie Schulhöfe, Kindergärten sowie Spiel- und Sportplätze prophylaktisch zu behandeln. Diese Vorsorge ist bereits abgeschlossen. Auch stark frequentierte öffentliche Bereiche, die sich im gemeindlichen Eigentum befinden, wurden prophylaktisch behandelt: Großer Prozessionsweg, Schwakes Pättken und Königsallee sowie Friedhof und Festwiese in Ascheberg, die Burgstraße und Burgturmgelände in Davensberg sowie der weiträumige Bereich am und um den Friedhof in Herbern.

Sollten in den oben genannten sensiblen Bereichen trotzdem Nester des Eichenprozessionsspinners entstehen, wird die Gemeindeverwaltung eine Fachfirma mit der Durchführung weiterer Maßnahmen beauftragen. Um diese Vorsorge- und Schutzmaßnahmen zu finanzieren, sind für das Jahr 2020 zusätzlich 15000 Euro im Haushalt eingeplant.

Wer an öffentlichen Bäumen Nester von Eichenprozessionsspinnern entdeckt, kann diese mit einer möglichst genauen Ortsbeschreibung und gerne mit Fotos in der Tiefbauabteilung der Verwaltung melden ( 0 25 93 / 6 09 33 33, E-Mail: EPS@Ascheberg.de).

Die Gemeinde wird jeden Hinweis auf Gefahrenstellen entgegennehmen und den jeweiligen Handlungsbedarf prüfen. An den mitgeteilten Standorten werden die Mitarbeiter des Bauhofs bei Bedarf Warnschilder aufhängen. Sofern es darüber hinaus notwendig sein sollte, sperren sie einzelne Bereiche ab und prüfen, ob eine Entfernen weiterer Raupennester durch Fachfirmen notwendig und möglich ist.

Wegen der Vielzahl der Bäume versorgt die Gemeinde nur Grünflächen im Innenbereich, die sich im Gemeindeeigentum befinden.

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