Gesangsschüler der Musikschule Ascheberg

Ein Konzert der Wünsche

Ascheberg

Gesangsschüler der Musikschule Ascheberg und Gäste der Musikschule Roxel gabe ihr ganz persönliches Wunschkonzert.

Nicole Klein-Weiland

Ein buntes Programm unter dem Titel „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ boten am Montag Gesangsschüler von Ina Susanna Hirschfeld (r.) im evangelischen Gemeindehaus.Martin Weißenberg und Anja Schmitz brachten mit einem Lied aus dem Film „Aladdin“ 1001-Nacht-Flair ins Gemeindehaus. Foto: nico

Wünsche hat der Mensch viele. Manche davon fasst er sogar in Töne. Von unerfüllter Sehnsucht, dem Traum vom Frieden oder schlicht vom Verlangen nach einer Tasse Kaffee handelten die Lieder, die Gesangsschüler der Musikschule Ascheberg und Gäste der Musikschule Roxel am Montag erklingen ließen. Unter dem Titel „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ hatten sie zu einem Konzert unter Leitung von Gesangslehrerin Ina Susanna Hirschfeld ins evangelische Gemeindehaus eingeladen.

Dabei stand zunächst Romantik auf dem Programm. Philipp Kießling und Isabel Schüring besangen in italienischen Barock-Arien Liebe und Hoffnung, Uwe-Reiner Bochmann kleidete mit der „Dichterliebe“ von Schumann sogar ein ganzes Spektrum an Gefühlsaufwallungen in Töne. Doch dann war Schluss mit großen Gefühlsbekundungen. Elisabeth Hönig amüsierte das Publikum mit dem gesungenen Stoßseufzer „Ach Jott, was sind die Männer dumm“ aus der Operette „Drei alte Schachteln“. Auch Heide Hölscher bediente sich der Musik aus diesem Singspiel und fragte frech „Was nützt denn dem Mädchen die Liebe?“, während Nicole Koy mit dem bekannten Holländer-Chanson nicht weiß, zu wem sie gehört. Für viele Lacher sorgte Ulla Boll, die mit komödiantischem Talent im Kreisler-Lied „Sie ist ein herrliches Weib“ die Defizite der Liebsten herausstellte. Martin Weißenberg und Anja Schmitz brachten mit „A whole new world“ aus dem Film „Aladdin“ 1001 Nacht-Flair ins Gemeindehaus.

Die „Chor‘A‘Sonnes“ und „Chorissima“ besangen unter Leitung von Ina Susanna Hirschfeld die Vorliebe für Kaffee, boten traditionelle Songs verschiedener Kulturen und Ohrwürmer. Foto: nico

Die Vokalensembles „Chor’A’Sonnes“ aus Ascheberg und „Chorissima“ aus Roxel präsentierten dem Publikum die Songs, die sie gemeinsam am kommenden Samstag (6. Juli) von 15 bis 18 Uhr bei der Grünflächenunterhaltung in Münster zu Gehör bringen

werden. Da ist schwungvoll von Figurtipps und jazzig vom Faible für Kaffee die Rede, gibt es traditionelle Songs verschiedener Kulturen, aber auch Ohrwürmer mit Kultstatus wie „Time after time“. Und weil im Frauenchor bei „Wir sind Söhne und Töchter der Erde“ die männlichen Vertreter fehlen, werden im Konzert kurzerhand singstarke Ehegatten auf die Bühne beordert.

Mit dem indianischen Traditional „Evening rise“ entlassen die Ensembles das Publikum in den Abend und werden für ihre Darbietungen mit herzlichem Applaus belohnt. „Wir sind sehr gerne hier gewesen. Das Feld für dieses Konzert war wunderbar bereitet. Die Musikschule Ascheberg bietet uns ein Umfeld, in dem wir gut arbeiten können und bestens unterstützt werden“, bedankte sich Hirschfeld.

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