Multimediale und interaktive Inszenierung in der Profilschule

Energiewende beleuchtet

Ascheberg

Nein, eine Pause gibt es beim „Lernerlebnis Energiewende“ nicht. Es geht bei der multimedialen und interaktiven Inszenierung Schlag auf Schlag.

Theo Heitbaum

Der Mix aus Showbühne, Theater und Quiz sorgte dafür, dass die Schüler einiges zum Thema Energiewende erfuhren.Der Mix aus Showbühne, Theater und Quiz sorgte dafür, dass die Schüler einiges zum Thema Energiewende erfuhren. Foto: hbm

Nein, eine Pause gibt es beim „Lernerlebnis Energiewende“ nicht. Es geht bei der multimedialen und interaktiven Inszenierung Schlag auf Schlag. Der Mix aus Showbühne, Theater und Quiz machte gestern an der Profilschule Ascheberg Station.

Energiewende – das Thema kennen junge Leute. Falsch gedacht: Bei den Fünft- und Sechsklässler heben sich nur wenige Finger. Schnell sind die Schlagwörter zum Thema aber im Kopf: Sonne, Kohle, Biogas, Erdgas, Erdöl, Geothermie, Netze, Wind, Wasser. Und dann wird zerbröselt: Die endlichen fossilen Brennstoffe und erneuerbare Energien. Es geht in die Geschichte des Erzeugens von Wärme und Strom sowie der Mobilität. Mal werden die Montagsmaler aus dem Fernsehen genutzt, dann Rohre zusammengebaut. Langweilig wird das Thema nicht. Einfache Slogans garnieren den Vortrag: „Wir müssen das Öl verlassen, bevor es uns verlässt.“

Die Schüler wurden immer wieder einbezogen. Foto: hbm

Die Energiewende geht alle an, wie die Beispielfamilie in ihren Filmeinspielern zeigt. Was die Kinder selbst tun können, zeigt ihnen eine Reise durchs Haus. Angefangen von der passenden Temperatur über das richtige Lüften (drei Mal am Tag 15 Minuten mit komplett offenen Fenstern) bis zum Vermeiden von Stand-by-Stromverbräuchen reichte die Palette. Den schließlich soll der Stromverbrauch im nächsten Jahr gegenüber 2008 um zehn Prozent sinken.

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