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ALFA-Mobil macht in Ascheberg Station

Erfolg steigert das Selbstvertrauen

Ascheberg

Nicht lesen und schreiben zu können – mit diesem Problem stehen viele nicht allein. Den schwierigen ersten Schritt, um das Problem zu lösen, soll das ALFA-Mobil erleichtern, das in Ascheberg Station macht.

Vertreterinnen des Volkshochschulkreises begleiteten den Besuch des ALFA-Mobils im vorigen Jahr in Lüdinghausen. Am Donnerstag ist der Infostand in Ascheberg anzutreffen.                                   Foto: VHS

Zeitung lesen, Notizen für die Kinder schreiben, im Büro E-Mails verschicken – für viele Erwachsene in Ascheberg sind diese Alltagshandlungen kaum zu überwindende Hürden. Um auf regionale Hilfsangebote aufmerksam zu machen, ist das ALFA-Mobil des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. (BVAG) am Donnerstag (9. September) von 9 bis 13 Uhr in Ascheberg „Am Pümpchen“ von zu finden.

„Viele Menschen sprechen uns spontan an und informieren sich über Kursangebote vor Ort“, sagt Projektleiterin Nicole Pöppel. Deshalb arbeitet das bundesweit tätige Projekt mit lokalen Ansprechpartnern zusammen.

In Ascheberg ist das ALFA-Mobil auf Einladung des Volkshochschulkreises Lüdinghausen zu Gast, heißt es in der Pressemitteilung. Svenja Milski, stellvertretende Leitung des Volkshochschulkreises wird die Aktion vor Ort begleiten und Interessierten Fragen zu Kursen beantworten.

„Die besten Botschafter für Kurse sind natürlich Kursteilnehmer selbst“, betont Projektmitarbeiterin Juliane Averdung. Deshalb werden viele der Aktionen von (ehemaligen) Betroffenen begleitet. Viele erzählen, dass sie lange gebraucht haben, bis sie sich zum Lernen in einem Kursus entschlossen haben. Dort werden sie nicht nur sicherer im Lesen und Schreiben, sondern steigern zugleich ihr Selbstvertrauen.

Auch in Ascheberg wird ein Lernbotschafter die Aktion begleiten, der von eigenen Lernerfahrungen berichten kann.

Am ALFA-Mobil informieren die Mitarbeiter des BVAG im Rahmen der Kampagne „Besser lesen und schreiben macht stolz.“ bundesweit zum Thema Analphabetismus in Deutschland. Mit den ALFA-Mobil-Aktionen sollen Betroffene sowohl direkt als auch indirekt über eine breite Öffentlichkeit angesprochen werden. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Träger des Projektes ist der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung. Der Verein bedient das aus Werbespots bekannte ALFA-Telefon und pflegt eine bundesweite Kursdatenbank. Darüber hinaus fördert er in zahlreichen Projekten das Lesen und Schreiben. Die Vereinsarbeit wird durch Mitgliedsbeiträge, Spenden sowie Verkaufserlöse finanziert. Ein Verlag sowie weitere Kooperationspartner unterstützen den Verband.

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