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Tempo-20-Zone auf der Sandstraße

Es folgt der dritte Schilderstreich

Ascheberg

Die neuen Schilder für die Tempo-20-Zone auf der Sandstraße sind bestellt. Neben dem Beseitigen eines Geburtsfehlers werden auch Lücken im Schilderwald beseitigt. Das kündigt jedenfalls das Ascheberger Ordnungsamt an.

Von Theo Heitbaum

Sieben Jahre nach dem Einrichten der Tempo-20-Zone auf der Sandstraße (Foto) wird ein Geburtsfehler beseitigt. Foto: hbm

Dritter Anlauf zu einer verkehrsberuhigten Zone auf der Sandstraße, die den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Ein Geburtsfehler soll genauso beseitigt werden wie Ungenauigkeit aus dem vergangenen Jahr. „Ich habe darauf gedrungen, dass wir die Zone ganzheitlich betrachten und an die Straßenverkehrsordnung anpassen“, berichtet Ordnungsamtsleiter Rolf Kehrenberg über ein Treffen der Verkehrskommission. Neben den gemeindlichen Ordnungshütern sind dort die Straßenverkehrsbehörde des Kreises, die alle Maßnahmen anordnen muss, und die Kreispolizei mit beratender Stimme vertreten.

STVO wird umgesetzt

Die WN hatten mehrfach berichtet, dass seit dem Start vor acht Jahren die Regeln an der Einmündung der Appelhofstraße nicht mit den Vorgaben einer Tempo-20-Zone zusammenpassen. Augenfällig wurde das im vergangenen Jahr, als die Zone verlängert wurde und die Einmündung der Himmelstraße hinzu kam. Dort galt rechts vor links, an der Appelhofstraße, gewährte ein Vorfahrtsschild der Sandstraße hingegen Vorrang. „Dort wird künftig auch rechts vor links gelten“, kündigt Kehrenberg an. Über den Zeitpunkt kann der Verwaltungsmann noch nichts sagen. Die Anordnung des Kreises ist über das Ordnungsamt beim Bauhof gelandet. „Die Schilder sind bestellt. Es kann sechs bis acht Wochen dauern, bis sie da sind“, berichtet Leiter Andreas Nünneke. Dabei sind auch Schilder, die das Ende der Tempo-20-Zone in Richtung Schulzentrum verkünden werden. Bisher wird sie nicht aufgehoben, sodass Verkehrsteilnehmer – wie berichtet – bis zur Industriestraße nur 20 Stundenkilometer fahren dürften.

Rechts vor links wird Standard

Kehrenberg berichtet, dass man drei Stellen genauer unter die Lupe genommen habe. Die Ausfahrt vom Kirchplatz und die Parkplatzausfahrt bei Geiping werden als untergeordnet eingestuft, wie Grundstücksausfahrten gesehen. Deswegen hat der Verkehr auf der Sandstraße an den beiden Stellen Vorfahrt.

An der Ludwig-Jürgens-Straße habe man überlegt, wie dort vorzugehen sei. Die Einmündung sei nicht als Grundstücksausfahrt zu bewerten. Deswegen habe die Straßenverkehrsbehörde vorgeschlagen, die kleine Seitenstraße als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen. Damit müssten die Verkehrsteilnehmer aus der Ludwig-Jürgens-Straße dem Verkehr auf der Sandstraße Vorfahrt gewähren.

Ein Parkverbot gegenüber Schlingermanns Hof, das zuletzt in der heftigen Diskussion zur Sandstraße gefordert worden war, wird nicht angeordnet. „Es gab Leute, die wollten das wenigstens während der Sperrung der Lüdinghauser Straße haben. Aber sie wird ja bald aufgehoben“, erklärt Kehrenberg. Grundsätzlich werde der Verkehr durch parkende Autos gebremst und fahre dann langsamer.

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