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Netzwerk engagierter Frauen stellt sich vor

Familie umfangreich unterstützen

Ascheberg

Familienleben mit Kindern und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist oft gar nicht so einfach. In Ascheberg hat sich ein Netzwerk engagierter Frauen gebildet, das Hilfestellungen leisten möchte. Es stellt sich am Samstag (3. September) in der Hebammenpraxis von Raquel Romano vor.

Am Samstag ist in der Hebammenpraxis von Raquel Romano (vorne 2.v.l.) ein Tag der offenen Tür, bei dem sich ein Netzwerk mehrerer engagierter Frauen mit Themen rund um die Familie vorstellt. Foto: Tina Nitsche

Manchmal gewinnt dann doch die Überforderung die Oberhand: Kleine Kinder, Haushalt, Beruf…. Ja, das Familienleben ist vielseitig und oftmals gerade für die Mütter und Väter anstrengend. Zahlreiche Termine, noch mehr Fragen und ja – auch mal eigene Bedürfnisse, die gestillt werden wollen. Doch wie das alles unter einen Hut bekommen? Gar nicht so einfach!

Treffpunkt und Ort des Austauschs

„Aber durchaus machbar“, wissen Raquel Romano, Linda Agosti und Jasmin Schlick. Alle drei sind Hebammen und in der Hebammenpraxis von Raquel Romano tätig. Gerade, weil die Familie ihr Fachgebiet ist, sind die drei Frauen bestrebt, auch der ganzen Familie etwas zu bieten. Und zwar nicht nur während der Schwangerschaft und der Zeit unmittelbar nach der Geburt. Wie das funktioniert? „Über Vernetzungen“, sagt Raquel Romano. Ihre Hebammenpraxis sei nicht nur ein Ort für Frauen, sondern einer für die ganze Familie und zugleich ein Knotenpunkt für die Vernetzung. Um hier möglichst vielfältig aufgestellt zu sein und die Vision in die Tat umzusetzen, hat das Trio längst damit begonnen, weitere Knoten für die Vernetzungen zu knüpfen. In der Praxis „soll ein Ort des Zusammentreffens und des Austauschs geschaffen werden, aber auch ein sicherer Platz, um Tränchen fließen zu lassen, Kummer, Ärger und Wut loszuwerden. Zudem soll es ferner ein Ort sein, wo sich Familien kennen lernen können, und die Mamis die Möglichkeit haben Kontakte zu knüpfen“, machen die Frauen deutlich.

Auszeit für Eltern

Zum Familienalltag gehört durchaus auch mal eine Auszeit für die Eltern. „Zeit für mich sozusagen“, sagt Ania Buba. Sie ist eine der Kooperationspartnerinnen der Hebammenpraxis und bietet nicht nur unterschiedliche Yoga-Arten, sondern auch Personal Training und die Thai-Yoga-Massage an. Auch Maren Baumgärtel leistet mit ihrem Wissen als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Eltern-Kind-Kursen einen wertvollen Beitrag in diesem Netzwerk. Ebenso wie die Physiotherapeutin Caroline Raters oder die Kinderphysiotherapeutin Meike Göhler, die überdies auch Trageberaterin ist. Die Praxis oder besser gesagt dieses Netzwerk wächst. Aus anfänglich zwei Leuten sind mittlerweile acht geworden, wo jeder auf seine Art etwas dazu beisteuert, um möglichst allen Familienmitgliedern gerecht werden zu können. Auch die Familienbildungsstätte Lüdinghausen ist mit im Boot. „Die Themen sind da vielfältig und gehen quasi quer Beet“, so Ania Buba. Sie weiß, dass alle Generationen gerade viel zu wuppen haben, denn neben dem Familienalltag beschäftigt die Menschheit ja auch noch immer die Corona-Pandemie. Und das hat auch Auswirkungen auf die Psyche. „Der Bedarf an Unterstützung ist deshalb ganz klar da, denn Corona hat viel mit den Menschen gemacht“, bilanzieren Buba und Romano.

Was sie detailliert bieten, zeigen die engagierten Frauen am Samstag (3. September) von 10 bis 18 Uhr im Rahmen des Tags der offenen Tür, wo an der Appelhofstraße 6 übrigens auch ein Kinder und Umstandskleider-Basar geboten wird, zu dem sich Interessierte unter  01 76 / 56 94 56 51 anmelden können.

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