Offene Türen in den Gerätehäusern

Feucht-fröhliches Ferienvergnügen bei der Feuerwehr

Ascheberg

Sie durften nicht nur einen Blick hinter die Kulissen der Gerätehäuser werfen. Beim Besuch bei der Feuerwehr konnten sich die Kinder im Rahmen des Ferienprogramms auch im Löschen eines „Brandes“ üben und Funktionen an den Fahrzeugen ausprobieren.

Simon Roß

Zielgenauigkeit und Teamgeist waren im Rahmen des OJA-Sommerferienprogramms bei den Feuerwehrspielen der Löschzüge Ascheberg, Davensberg und Herbern gefragt Foto: sim

„Wasser marsch“ hieß es am Samstagnachmittag vor den Gerätehäusern in Ascheberg, Davensberg und Herbern. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr hatten die drei Löschzüge der Gemeinde zu dieser Aktion im Sommerferienprogramm der OJA eingeladen. Die teilnehmenden Kinder konnten einiges erleben, selbst ausprobieren und einen Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr werfen.

So besichtigte der Nachwuchs in Ascheberg die Fahrzeuge, durfte selbst hinterm Lenkrad sitzen oder Schere und Spreizer ausprobieren. Genaues Zielen und hohe Konzentration waren bei der Station der Jugendfeuerwehr angesagt. Dort musste an einer bemalten Hauswand aus Holz, das Loch im Fenster getroffen werden, um die Wassersäule dahinter zu füllen und den „Brand“ zu löschen. Ein Jugendlicher unterstützte die Kinder, damit diese den schweren Schlauch auch halten konnten. Außerdem durften die knapp 30 Kinder auf das Tanklöschfahrzeug (TLF) 4000 mit dem großen Dachmonitor klettern und selbst einige Funktionen ausprobieren. Betreut wurden die Kinder in Ascheberg von 15 Feuerwehrleuten. Die Jugendfeuerwehr war mit vier Mitgliedern vertreten.

In Davensberg kamen rund zehn Teilnehmer zur Aktion – so viele wie auch in den vergangenen Jahren. Ihnen widmeten vier Feuerwehrleute und zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr viel Zeit. Die Gäste hatten eine Menge Spaß, denn auch in Davensberg gab es eine Spritzwand, an der drei Kinder auf einmal „löschen“ konnten und bei der Zielgenauigkeit und Teamarbeit angesagt waren. Sobald die ersten beiden Ziele umgeklappt und die Eimer hinter der Wand voll waren, ging es mit vereinten Kräften auf das dritte Ziel. Außerdem stand ein kleiner Pool zur Abkühlung bereit.

Wenn das Interesse des Nachwuchses so groß bleibt, dürfte für die Zukunft der Feuerwehr gesorgt sein. Doch im zurzeit sucht gerade der Löschzug Davensberg für die Jugendfeuerwehr (ab zwölf Jahre) noch neue Mitglieder. Denn während in Ascheberg und Herbern mittlerweile Wartelisten geführt werden, ist Davensberg im Moment nur mit zwei Jugendlichen, die bald zu alt für die Jugendabteilung sind, vertreten.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass interessierte Jugendliche zu den Treffen an jedem ersten und dritten Montag im Monat eingeladen sind. Auch Mädchen und Frauen sind in der Jugendfeuerwehr beziehungsweise in der aktiven Wehr willkommen.

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