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Vortrag zum Einsparen von Ressourcen und Arbeitszeit

Firma Klaas hat die Prozesse in der Produktion neu sortiert

Ascheberg

Mit externer Hilfe ist es der Firma Klaas gelungen, Material und Energie einzusparen und deutlich schneller zu werden. Das Ergebnis dieses Prozesses wurde von den Beteiligten vor interessierten Zuhörern präsentiert.

-hbm-

Eckart Grundmann von der Effizienz Agentur NRW dankte Daniela Klaas und Norbert Wagenknecht für ihre Vorträge bei dem Treffen in der Firma Klaas mit einem Präsent. Foto: Theo Heitbaum

Dass die Firma Klaas an der Raiffeisenstraße auf Wachstumskurs ist, kann niemand übersehen. Auf sieben Hektar Fläche sind 25 000 Quadratmeter Hallen zu finden. Produktionsschritte sind jeweils dort untergebracht worden, wo Platz dafür war. Bei Wartezeiten von bis zu einem Jahr für einen Kran, war der Druck auf die Produktion, schneller und mehr Krane zu bauen, hoch. Mit externer Hilfe ist es gelungen, Material und Energie einzusparen und deutlich schneller zu werden.

Das Ergebnis wurde am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung von Handwerkskammer Münster, IHK Nord Westfalen, Bezirksverein Münsterland des VDI, der EnergieAgentur.NRW und dir Effizienz-Agentur NRW, Regionalbüro Münster, präsentiert.

Gewachsen ist nicht nur der Hallenkomplex, seit 2004 ist auch die Mitarbeiterschaft von 80 auf 350 gestiegen. Als sie am Anfang gehört hätten, dass man Prozesse optimieren wollte, sei man auf eine abwehrende Haltung getroffen, berichtete Daniela Klaas. Mittlerweile fragten die Mitarbeiter dort, wo die Prozesse noch nicht optimiert worden sind, wann sie an der Reihe seien. Bei dem Treffen ging es konkret um ein 70-tägiges Beratungsprojekt, das mit 70 Prozent vom Land gefördert wurde.

Als Berater fungierte Norbert Wagenknecht von PfP Engineering. Sein Know-how führte dazu, dass die ungeordnete Standproduktionen zu Linien zusammengefasst wurde. Die Logistik wurde neu aufgestellt. Die Ergonomie an den Arbeitsplätzen verbessert, neue Hilfsmittel eingesetzt. Wo früher etwa immer gemessen wurde, führt nun eine Schablone schneller zum gewünschten Ergebnis. Das große Umräumen und kleine Details haben das Geschehen in den Hallen deutlich verändert.

Für Daniela Klaas ist der Prozess, der nach dem Projekt weitergeführt wird, ein Meilenstein in der Firmengeschichte. Denn es wurden 24,2 Tonnen Material, 376,5 Megawattstunden Energie und damit auch CO2 eingespart. Dazu werden Krane schneller fertig. Bei einer Runde durch den Betrieb wurden die veränderten Prozesse für die Besucher sichtbar.

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