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Baugebiet „Breilbusch“

„Freie Fahrt“ für Häuslebauer und Verkehr in Sicht

Ascheberg

Die Erschließungsarbeiten im neuen Baugebiet „Breilbusch“ neigen sich dem Ende entgegen. Anfang Juni sollen die Straßensperrungen aufgehoben werden. Auch für Häuslebauer kommt „Land in Sicht“.

Sigmar Syffus

Der Bagger hat im Baugebiet „Breilbusch“ noch eine Menge Arbeit vor sich, um das Gelände anzugleichen. Dann können Grundstücke, Kanäle und Versorgungsleitungen eingemessen werden. Foto: Siegmar Syffus

Im Zuge der Erschließung muss im neuen Baugebiet „Breilbusch“ noch etliche Wochen gebaggert und gebuddelt werden. Gleichwohl kommt jetzt sowohl bezüglich der Verkehrssituation als auch des möglichen Baustarts „Land in Sicht“.

Mittlerweile kann der Verkehr zwar wieder durch das Gebiet fließen. In Richtung Südallee ist dies allerdings (noch) nicht möglich. Die Vollsperrung der südlichen Anbindung sei notwendig, um in den kommenden Wochen in diesem Bereich die Regen- und Schmutzwasserkanäle sowie die Versorgungsleitungen zu legen, berichtet Christian Scheipers auf Anfrage. Die Nordkirchener Straße sei weiterhin „in Teilen“ gesperrt. Die bereits jetzt durch den Breilbusch führende Straße bleibe weiterhin offen, sagt der Tiefbauingenieur der Gemeinde Ascheberg.

Die genannte südliche Vollsperrung sei notwendig, betont Christian Scheipers, weil die Fahrbahn in der Breite zu etwa drei Vierteln aufgebrochen beziehungsweise für die Arbeiter gesichert werden müsse. „Es geht nicht anders, es ist einfach zu wenig Platz“, sagt er. Ende Mai soll die Fahrbahn asphaltiert werden, sodass der Verkehr „spätestens Anfang Juni wieder uneingeschränkt fließen kann“, zeigt sich der Mitarbeiter der Gemeinde Ascheberg bezüglich des angestrebten Zeitplans zuversichtlich.

Auch für die Häuslebauer, die derweil mit den „Hufen scharren“, rückt der Traum von den eigenen vier Wänden jetzt in greifbare Nähe: „Die ersten Bauwilligen können voraussichtlich im Juli zur Schüppe greifen“, blickt der Mitarbeiter der Gemeinde Ascheberg auf den weiteren Fahrplan für den „Breilbusch“, in dem insgesamt 43 Grundstücke zur Verfügung stehen.

Jetzt wird zunächst einmal überschüssiger Boden abgefahren, um die Fläche „in Ordnung zu bringen“, wie Scheipers sagt. Anschließend setze der Vermesser die Grenzsteine für die Baugrundstücke. Ebenso müsse in dem neuen Baugebiet noch die genaue Lage der Kanäle und Versorgungsleitungen eingemessen werden. „Dann bekommen die Bauherren von uns die Bestandspläne und können ihre Bauanträge einreichen“, nennt Christian Scheipers den letzten offiziellen Verfahrensschritt, bevor die Häuslebauer zur Schüppe greifen können.

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