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Digitales Lernen an der Profilschule

Für alle Situationen gut aufgestellt

Ascheberg

In Kooperation mit der Gemeinde Ascheberg und unterstützt durch Förderprogramm hat die Profilschule in Sachen Digitalisierung einen großen Sprung gemacht. Jedes Kind hat ein iPad. In jeder Klasse sind digitale Präsentationsflächen vorhanden.

Von Isabel Schütte

Digitales Lernen ist in der Profilschule Ascheberg schon längst Alltag. Wenn sich ein Jugendlicher in häuslicher Quarantäne befindet, besteht die Möglichkeit in allen Fächern während des Unterrichts via Zoom-Konferenz zugeschaltet zu werden. Foto: Profilschule Ascheberg

Digitales Lernen war an der Profilschule Ascheberg immer schon ein Thema. In der Pandemie hat die Schule im Zusammenspiel mit der Gemeinde Ascheberg, Lehrern und Schülern sowie unterstützt durch Förderprogramm von Bund und Land einen großen Sprung in Sachen Digitalisierung gemacht.

Jedes Kind ist mit einem eigenen iPad ausgestattet. Ebenfalls sind in allen Klassenräumen digitale Präsentationsflächen und WLAN vorhanden. Wenn sich ein Jugendlicher in häuslicher Quarantäne befindet, besteht die Möglichkeit in allen Fächern während des Unterrichts via Zoom-Konferenz zugeschaltet zu werden. Gerade bei der bevorstehenden Schulauswahl ist diese Herangehensweise ein Kriterium, sich für die richtige Schule zu entscheiden.

Trotzt Corona Lehrplan komplett abgearbeitet

„Wir bieten dieses unseren Schülern an und je nachdem, wie sie sich gesundheitlich fühlen, nehmen diese das Angebot auch an“, stellt Simone Lütkenhaus als didaktische Leiterin der Profilschule fest. Das Konzept von Gemeinde und Schule, die Digitalisierung voranzubringen, habe funktioniert und man sei gerade in diesen unsicheren Pandemie-Zeiten für alle Situationen gut aufgestellt. „Uns ist wichtig, dass kein Kind auf der Strecke bleibt. In Corona-Zeiten wurde der Lehrplan komplett abgearbeitet. Die Schüler sind mit ihrem iPad gut geschult. Und das zahlt sich natürlich aus“, so Lütkenhaus.

Hausaufgaben gut erledigt

Damit entspricht das Vorgehen auch den derzeit aktuellen Schulvorschriften des Landes Nordrhein-Westfalen. Das bestätigt Ursula Lütkehermölle, Pressesprecherin der Bezirksregierung Münster. Demnach können Schülerinnen und Schüler, die nach der Test-und-Quarantäne-Verordnung in Absonderung beziehungsweise Isolierung geschickt sind, aufgrund der sogenannten Distanzunterrichts-Verordnung NRW im Distanzunterricht beschult werden. Sind die Jugendlichen tatsächlich für eine Teilnahme am Unterricht zu krank, sind sie natürlich entschuldigt. „Dort heißt es wortwörtlich: Distanzunterricht kann aus Gründen des Infektionsschutzes auch für einzelne Schülerinnen und Schüler oder einen Teil der Schülerinnen und Schüler erteilt werden“, so Lütkehermölle. Diese betont aber, dass man diesen Weg nur gehen kann, wenn die Schule und vor allem auch die Schüler digital gut ausgestattet sind.

Somit hat die Profilschule ihre Hausaufgaben erledigt und gibt den Jugendlichen und den Eltern die Sicherheit, auch in unsicheren Zeiten gut aufgestellt zu sein. 

Anmeldung ab 14. Februar möglich

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