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„Orange Day“ gegen Gewalt an Frauen

Gemeinde weist auf Hilfsangebote hin

Ascheberg

„Frauen dürfen in unserer Gesellschaft keine Gewalt erfahren“, stellt Aschebergs Bürgermeister Thomas Stohldreier unmissverständlich fest. Deswegen beteiligt sich Ascheberg am Orange Day, um Frauen auf mögliche Hilfsangebote hinzuweisen.

Bürgermeister Thomas Stohldreier und die Gleichstellungsbeauftragte Miriam Lepper machen mit kleinen Teddybären auf das Hilfetelefon für Frauen aufmerksam. Foto: Gemeinde Ascheberg

„Frauen dürfen in unserer Gesellschaft keine Gewalt erfahren“, stellt Aschebergs Bürgermeister Thomas Stohldreier unmissverständlich fest. „In diesem Jahr beteiligt sich Ascheberg daher am Orange Day, um Frauen auf mögliche Hilfsangebote hinzuweisen.“

Unter dem Motto „Orange the World“ werden am heutigen Donnerstag ab Einbruch der Dunkelheit bis 22 Uhr auch Räume im Rathaus orange illuminiert. Darüber hinaus hat die Gleichstellungsbeauftragte Miriam Lepper organisiert, dass kleine Teddybären mit der Nummer des Hilfetelefons im Bürgeramt, der Profilschule und Kindergärten sowie über den Flüchtlingssozialarbeiter erhältlich sein werden. Beim Hilfetelefon können Frauen anonym eine erste Anlaufstelle finden, teilt die Gemeinde mit.

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen ist ein am 25. November jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen. Seit 2016 wird an diesem internationalen Aktionstag auch ein sichtbares Zeichen gesetzt: Gebäude auf der ganzen Welt erstrahlen am „Orange Day“ in orangem Licht. Die Farbe Orange symbolisiert dabei eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen. Sie wurde im Zuge der von den Vereinten Nationen initiierten „Orange the World“-Kampagne festgelegt.

Die deutsche Bundesregierung gibt regelmäßig Studien in Auftrag, um die konkreten Zahlen zu ermitteln. Im Jahr 2019 wurden in Deutschland mehr als 114 00 Frauen Opfer von Gewalt. Dabei wird deutlich, dass circa jede dritte Frau in Deutschland in irgendeiner Weise, sei es physisch und/oder in Form von sexualisierter Gewalt betroffen ist. Die Zahl der gemeldeten Fälle steigt stetig an. Inzwischen gibt es auch zahlreiche Fälle gemeldeter Online-Gewalt. „Es ist wichtig, auf dieses Thema aufmerksam zu machen, denn das darf nicht toleriert werden“, so die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Ascheberg, Miriam Lepper in einer Pressenotiz.

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