1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ascheberg
  6. >
  7. Geselligkeit war wichtiger als sportliche Erfolge

  8. >

Kegelclub „Die Holzfäller“ feiert Jubiläum

Geselligkeit war wichtiger als sportliche Erfolge

Ascheberg

Fast 50 Jahre lang gingen „Die Holzfäller“ auf der Kegelbahn in die Vollen und heimsten zahlreiche Erfolge ein.

Nicht die sportlichen Erfolge, sondern Spaß und Geselligkeit standen für „Die Holzfäller“ fünf Jahrzehnte lang im Fokus. Foto: Kegelclub

Der Name war fast fünf Jahrzehnte Programm. Denn „Die Holzfäller“ waren lange ein sehr erfolgreicher Herren-Kegelclub. Jetzt feiern die Hobbysportler ihr Jubiläum.

Im März 1972 trafen sich die Gründungsmitglieder zum ersten Mal in der Gaststätte Forsthoff. Von den noch lebenden Mitgliedern waren dies Ewald und Franz Dornhegge, Hubert Fallenberg, Hubert Feldmann und Heinz Steinhorst. Später hinzu kamen die „Münsteraner“ Bernd Giesbert und Burchard Schulze Isfort.

Vier Dorfmeistertitel errungen

Mit Ausnahme des Gründungsjahres nahmen die „Holzfäller“ an allen Dorfmeisterschaften bis 2012 teil. Zwar wurde 1973 mit der „Roten Laterne“ angefangen. Doch dann häuften sich die Erfolge. So wurde der Club in den Jahren 1985, 1988, 1989 und 1993 Dorfmeister. Zudem wurde der Titel eines Vizemeisters drei Mal errungen, der dritte Platz wurde sechs Mal belegt. Doch bei der Dorf- und der Kreismeisterschaft standen für die „Holzfäller“ immer Geselligkeit und Spaß im Fokus. „So waren die erkämpften Titelgewinne ein solide Basis für den Zusammenhalt und für sehr viele schöne und gesellige Stunden“, heißt es in einer Pressenotiz.

Da auch die „Holzfäller“ älter geworden sind und die Fitness nachgelassen hat, wurde ab dem Jahr 2019 der sportliche Wettkampf in einen Stammtisch in der „Breilklause“ umgewandelt.

Kegelausflüge führten die „Holzfäller“ quer durch Europa, unter anderem nach St. Petersburg, Prag, Paris und Mallorca. Viel erlebt haben die Kegelbrüder auch in deutschen Städten. Ausflüge mit dem Fahrrad kamen ebenso gut an.

Das Jubiläum starteten mit einem lockeren Zusammensein, nicht aber ohne vorher die Gräber der verstorbenen Kegelbrüder Hugo und Theo Beuckmann besucht zu haben, so die „Holzfäller.

Startseite
ANZEIGE