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Zweifel an einem gemeindeweiten Breitbandnetz

Glasfaser lässt sich nicht googeln

Ascheberg

Ist das Glasfasernetz in Ascheberg ein Phantom? Bei der Suche nach einer Möglichkeit, sich nachträglich daran anzuschließen, googelte sich ein Ascheberger vom Breil ins Nirwana. Wir haben aus diesem Anlass einmal nachgefragt.

Von Theo Heitbaum

Einem Phantom ist die Gemeinde Ascheberg zum Zeitpunkt dieses Spatenstichs nachgelaufen, denn mit der BBV Münsterland gelang der Ausbau nicht. Da mussten erst Unitymedia, die Muenet und die Buddelgruppen kommen. Foto: Archiv/hbm

Die erste Gemeinde in Nordrhein-Westfalen mit einem flächendeckenden Glasfasernetz – dieses Alleinstellungsmerkmal haben Rat und Verwaltung gerne ins Schaufenster gestellt. Bei der Suche nach einer Möglichkeit, sich nachträglich ans Glasfasernetz anzuschließen, googelte ein Ascheberger vom Breil sich aber ins Nirwana. Weil er keine Möglichkeit dazu fand, vermutete er in einer Mail an unsere Zeitung, dass der Schein trügt: „Ich habe den Verdacht, dass sich hier ein Phantom-Glasfasernetz aufgebaut hat – seit der Ankündigung vor ein paar Jahren, dass man Glasfaser aufbauen würde, glauben alle, dass es das gibt. Weil‘s aber kaum einer braucht, merkt auch keiner, dass es gar nicht da ist. Ist da was dran?“ 

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