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Angehörige von Verstorbenen sind entsetzt

Grabschmuck-Klau nimmt zu

Ascheberg

Der Besuch ihres Mannes auf dem Friedhof gehört für eine Aschebergerin zum Alltag. Was sie und andere Besucher zuletzt erlebt haben, ließ sie in der WN-Redaktion vorbeischauen. Der Diebstahl von Grabschmuck scheint Konjunktur zu haben.

Von Theo Heitbaum

Diebstahl auf dem Friedhof Foto: Theo Heitbaum

Der Besuch ihres Mannes gehört für eine Aschebergerin zum Alltag. Auf dem Friedhof erlebt sie am Grab ihres verstorbenen Gatten aber immer wieder unliebsame Überraschungen. Mal fehlen Schnittblumen in der Vase. Dann sind frisch eingepflanzte Blumen ausgebuddelt worden. Oder die am Vorabend in der Grablampe angezündete Kerze ist am nächsten Morgen verschwunden. „Wer macht so etwas?“, fragt die Aschebergerin bei einem Redaktionsbesuch kurz vor den Tränen verzweifelt. Normalerweise hat sie keine Bedenken, dass ihr Name in einem Zeitungsbericht genannt wird. In diesem Fall bittet sie aber um Anonymität: „Sonst leidet das Grab noch mehr. Das möchte ich meinem Mann nicht antun.“

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