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Liste von Angebote ist offen für Interessenten

Grüne werben für regionale Produkte

Ascheberg

Die Grünen haben eine Liste erarbeitet, auf der Verkaufsstellen von „Produkten aus der Region“verkauft werden. Über ihren Inhalt und das Zustandekommen sprach WN-Redakteur Theo Heitbaum mit Heinz Wesselmann, der gemeinsam mit Marie Voss als Sprecher des Ortsverbandes fungiert.

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Der Werksverkauf bei der Davert-Mühle (Midsona) ist auf der Liste der Grünen mit regionalen Einkaufsmöglichkeiten zu finden. Foto: Theo Heitbaum

Die Grünen haben eine Liste erarbeitet, auf der Verkaufsstellen von „Produkten aus der Region“verkauft werden. Über ihren Inhalt und das Zustandekommen sprach WN-Redakteur Theo Heitbaum mit Heinz Wesselmann, der gemeinsam mit Marie Voss als Sprecher des Ortsverbandes fungiert.

Eine Liste mit „Produkten aus der Region“ - warum ist sie den Grünen wichtig?

Heinz Wesselmann: Viele Verbraucher schätzen die Qualität und Frische der regional hergestellten Produkte. So können sie nachhaltig einkaufen und dabei etwas für die Umwelt tun. Die in der Grünen-Liste aufgeführten Produkte sollen aus der Region stammen, tierwohlgerecht und biologisch hochwertig produziert sein.

Wer hat die bisherigen Daten zusammengetragen?

Wesselmann: Informationen über Standort und Betreiber beruhen bisher auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Durch eine systematisch erstellte Liste haben Verbraucher nun die Chance mit Erzeugern vor Ort (oder in der Nähe) ins Gespräch zu kommen und ihre Kaufentscheidungen zu treffen.

Haben Sie mit allen Anlaufpunkten gesprochen, möchten alle dabei sein?

Wesselmann: Mitglieder der Grünen sind zu allen Anbietern gefahren, haben mit ihnen gesprochen und ihr mündliches Einverständnis zur Veröffentlichung eingeholt.

Sie haben einen großen Bogen um die Gemeinde geschlagen und nicht nur die drei Orte berücksichtigt. Welche Motivation steht dahinter?

Wesselmann: Da das Angebot in Ascheberg,, Davensberg und Herbern zurzeit noch ausbaufähig ist, haben wir auch aus den Nachbargemeinden die ökologisch interessanten, breit gefächerten Angebote in die Grünen-Liste aufgenommen. Wir arbeiten dabei eng mit der Gruppe „Nachhaltige Ernährung“ des Ascheberger Klimaforums zusammen. Ansprechpartnerin dort ist Elisabeth Hönig.

Die Liste wird von Ihnen als vorläufig bezeichnet. Das wird sie vermutlich bleiben. Wie sortieren sie Überholtes aus? Wie kommen neue Anbieter hinzu?

Wesselmann: Sollten Betriebe bei dieser Erhebung nicht angesprochen worden sein, können sie mit den Grünen in Ascheberg per mail oder telefonisch Kontakt aufnehmen. Auf der Internetauftritt gruene-ascheberg.de sind sie zu finden.

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