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Lieferengpässe und steigende Kosten

Die Verunsicherung steigt – schwierige Bedingungen bremsen Häuslebauer

Ascheberg

Steigende Kreditzinsen, Lieferengpässe und hohe Preise für Baumaterial – das lässt manchen Häuslebauer offenbar zögern. Das Interesse an Baugrundstücken sinkt. Bereits von der Gemeinde erworbene Grundstücke wurden bislang aber nicht zurückgegeben.

Während im Breilbusch (Bild) die knapp 40 Bauplätze längst vermarktet sind, hält sich im Baugebiet Bahnhofsgärten das Interesse bislang in Grenzen. Foto: ben

„Wir haben bislang glücklicherweise noch nicht einen Fall gehabt, in dem ein bereits gekauftes Baugrundstück wieder zurückgegeben worden wäre. Keine Ahnung, woher diese Gerüchte stammen.“ Gesche Ahmann von der Bauverwaltung der Gemeinde will im Gespräch mit den Westfälische Nachrichten gleich mal die Faktenlage klarstellen. Wobei, die Auswirkungen der zunehmend schwieriger werdenden Bedingungen für Häuslebauer durchaus auch im Ascheberger Rathaus registriert werden. „Früher haben von zehn Interessenten, denen ein Grundstück angeboten wurde, neun auch tatsächlich gebaut. Heute sind es nur noch rund die Hälfte“, beschreibt sie die zunehmende Zurückhaltung. Die Menschen seien einfach vorsichtiger geworden. „Die steigenden Zinsen, die beinahe unkalkulierbaren Baukosten, das verunsichert natürlich viele.“

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