1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ascheberg
  6. >
  7. Heimatgefühl in Bildern und als Skyline

  8. >

Dorflichter und Kalender

Heimatgefühl in Bildern und als Skyline

Ascheberg/Herbern

Ja, die Zeiten sind momentan alles andere als normal. Meldungen überschlagen sich, die Corona-Zahlen steigen. Was die Menschen gebrauchen? Ganz sicherlich einen Lichtblick am Ende des Tunnels.

tani/iss

Isabel Schütte hat das Herberner Dorflicht neu aufgelegt und gleich in mehreren Varianten konzipiert. Foto: Tina Nitsche

Ja, die Zeiten sind momentan alles andere als normal. Meldungen überschlagen sich, die Corona-Zahlen steigen. Was die Menschen gebrauchen? Ganz sicherlich einen Lichtblick am Ende des Tunnels. Und da kommt Isabel Schütte ins Spiel. Denn sie weiß: „Lichtblicke kann es gerade in dieser Zeit gar nicht genug geben.“ Ihren Worten hat sie Taten folgen lassen. Mit einer Idee, die sie vor drei Jahren erstmals präsentierte und nun erneut aufgelegt hat: „Die Herberner Dorflichter.“ Was diese so besonders macht? Sie vermitteln Heimatgefühl. Denn Isabel Schütte hat Herberner Sehenswürdigkeiten kreativ aufgearbeitet und zu einem großen Ganzen kreisförmig zusammengesetzt. Das Resultat: Ein echter Hingucker in unterschiedlichen Ausführungen und edlem Design aus Edelstahl. Mitten in besagtem Kreis wird es dann hell. Weil darin ein Teelicht platziert ist, das gerade jetzt auch zur dunkleren Jahreszeit für Gemütlichkeit sorgt. Doch dabei hat es die 46-Jährige nicht belassen. Mit Naturmaterialien wie Beeren, Blättern, Gräsern, Zapfen oder Blüten hat sie dem Herberner Dorflicht noch das I-Tüpfelchen in Form einer ganz besonderen Note verpasst. Und so zaubert dann jedes einzelne ihrer Werke einen kleinen Lichtblick in die Wohnungen derer, die sich ein solches Dorflicht zulegen.

Himmlische Momente DAHeim präsentiert Tina Nitsche Foto: Isabel Schütte

Ein kleines Virus hat den Alltag lahmgelegt und dennoch auf der anderen Seite viele besondere Momente hervorgezaubert. Tina Nitsche hat diese mit der Kamera eingefangen und sie sichtbar gemacht. In Form eines Kalenders. „So schwer die ganze Situation auch ist, so hat sie doch durchaus auch etwas Gutes. Wir konnten zwar nicht wie gewohnt reisen oder Veranstaltungen besuchen, aber immerhin durften wir raus“, sagt sie. Sie war in dieser Zeit viel mit dem Fahrrad in Ascheberg, Herbern und Davensberg unterwegs. Mit von der Partie war fast immer die Kamera oder das Handy. „Fotografieren ist nun mal meine Leidenschaft und in diesem Jahr haben mich die Natur und das Wetter für vieles entschädigt.“ Im Laufe der Monate haben sich unzählige Bilder angesammelt. Viele Motive sind auch im Social-Media-Status der Aschebergerin gelandet, wo sie auf große Begeisterung gestoßen sind.

„Nachdem dann mehrere meiner Freunde gesagt haben, Mensch mach doch mal was draus, zum Beispiel einen Kalender, habe ich einfach einen Versuch gewagt“, erzählt sie. Gar nicht so einfach bei der Flut an Bildern, aber schnell hat sich ein Thema herauskristallisiert. „Himmlische Momente, denn ich hatte so viele unglaubliche Himmelsbilder, da habe ich gedacht, warum nicht mal den etwas anderen Kalender kreieren? Und da alle Motive aus der Gemeinde stammen, stand der Titel Himmlische Momente-DAHeim ganz schnell fest.“ Uwe Mörchen (Schnäppchenmarkt) und Steffi Stöppler (Raumgestalter Stöppler) boten in ihren Geschäften eine Plattform, wo der ausdrucksstarke Kalender im DIN-A4 Format für 14,50 Euro erhältlich ist.

Dorflichter und Kalender werden während des Weihnachtsbaumverkaufs beim SV Herbern am Samstag (12. Dezember) von 10 Uhr bis 16 Uhr auf der Sportanlage am Siepen angeboten.

Startseite
ANZEIGE