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Planungssicherheit fehlt

Herberner Frühlingsfest abgesagt

Herbern

Der Vorstand von Herbern parat hat sich schweren Herzens dazu entschlossen, das Frühlingsfest erneut ausfallen zu lassen. Aufgrund der unbestimmten Corona-Auflagen fehlt den Gewerbetreibenden die Planungssicherheit. Gleichwohl richtet sich der hoffnungsvoll auf den Herbst.

Thomas Ritz, Vorsitzender von Herbern Parat, hofft, dass in diesem Jahr wenigstens der Kartoffelsamstag stattfinden kann. Foto: Herbern Parat

„Ganz oder gar nicht“: In dieser Einschätzung sind sich die Vorstandsmitglieder des Gewerbevereins Herbern Parat einig. „Uns, den Händler und Schaustellern, fehlt einfach die Planungssicherheit. Niemand kann garantieren, dass wir ein Frühlingsfest auf die Beine stellen können und dürfen, wie es sonst die Jahre so erfolgreich war“, so Thomas Ritz, erster Vorsitzender von Herbern Parat, in einer Pressemitteilung. „Deshalb haben wir beschlossen, auch nach teilweise kontroverser Diskussion, dieses Jahr kein Fest auszurichten“

Diese Entscheidung sei allen Vorstandsmitgliedern nicht leichtgefallen, zumal auch Bürgermeister Thomas Stohldreier intensive Unterstützung bei der Planung durch die Gemeindeverwaltung zugesagt habe.

Am 31. März 2019 fand der bis dato letzte Frühlingsmarkt in Herbern statt. Tausende Besucher erfreuten sich an dem bunten Treiben, das sich Jahr um Jahr größer und attraktiver präsentierte. „Und auch der bereits für 2020 geplante Markt wäre durchaus ein weiterer Meilenstein geworden, wenn er nicht hätte abgesagt werden müssen“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Kartoffelsamstag im Blick

Einen oder sogar mehrere Schritte zurück ist für die Gewerbetreibenden von Herbern Parat keine Lösung. Man wolle kein kleineres Volksfest. Niemand soll enttäuscht werden, weder die Besucher noch die Marktbeschicker oder all die anderen Mitwirkenden. Ein Fest ohne Kinderattraktionen und auf Abstand mit Maske am Bierwagen oder an den anderen Ständen sei keine Alternative, begründet der Vorstand von Herbern Parat die Entscheidung zur Absage. „Außerdem wissen wir nicht, was uns der Gesetzgeber am 10. April für Regeln auferlegen wird. Es gibt einfach zu viele offene Fragen und Unwägbarkeiten. Wir konzentrieren uns jetzt auf den Kartoffelsamstag – vielleicht funktioniert es ja im Herbst,“ setzt Thomas Ritz auf bessere Zeiten.

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