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Neuer Vertrag unterzeichnet

Hersteller wartet nun die Flirt-Fahrzeuge

Ascheberg

Die Flirt-Fahrzeuge, die von der Eurobahn auf der Strecke Münster-Dortmund eingesetzt werden, werden künftig vom Hersteller Stadler gewartet und instandgehalten. Für Pendler soll das mehr Verlässlichkeit bringen.

Theo Heitbaum

Die Flirt-Fahrzeuge werden nun vom Hersteller gewartet. Foto: hbm

Die Flirt-Fahrzeuge, die von der Eurobahn auf der Strecke Münster - Dortmund eingesetzt werden, werden künftig vom Hersteller Stadler gewartet und instandgehalten. Das sieht nach einer europaweiten Ausschreibung ein Vertrag vor, der am Dienstag von Keolis Deutschland und Stadler unterschrieben worden ist.

Die insgesamt 13 Fahrzeuge des Typs Flirt werden durch Stadler grenzübergreifend an den Standorten Herne und Hengelo (Niederlande) instandgehalten. Zum vereinbarten Leistungsumfang gehöre neben betriebsnahen Service-Leistungen wie der Reparatur von kleineren Unfällen und Vandalismusschäden auch die regelmäßigen Fahrzeugrevisionen sowie die gesamte Ersatzteilversorgung, heißt es in einer Mitteilung.

Durch die flottenübergreifende Herstellererfahrung und die Kenntnis der Flirt-Fahrzeuge, erhofft sich Keolis von Stadler, dass Analysen und Reparaturen wesentlich effektiver vorgenommen werden können. „Die beiden Standorte bieten eine schnelle Fahrzeugzuführung, welche sich unmittelbar auf eine verbesserte Verfügbarkeit auswirken wird“, sagt Oliver Glaser, technischer Geschäftsführer Keolis Deutschland.

Volker Keller, Geschäftsführer Stadler Service Deutschland, verweist auf den Vorteil „von unserem grenzübergreifenden Netzwerk und der flexibel aufgestellten Stadler Service-Organisation. An unseren Standorten können wir auch auf ungeplante erforderliche Anforderungen reagieren und beispielsweise vor Ort Radsätze bearbeiten, sollten im Rahmen einer Frist Abweichungen festgestellt werden. Große Revisionen der Drehgestelle werden im Rahmen der geplanten Instandhaltung im Drehgestellrevisionszentrum in Brandenburg durchgeführt.“ Dahinter, so eine Keolis-Sprecherin auf WN-Nachfrage, stehen kürzere Reparaturzeiten, was mit Blick auf dem Herbst wichtig ist. Dort sorgten in der Vergangenheit Plattstellen an den Rädern für Ausfälle und verkürzte Züge.

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