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Feuerwehrgerätehaus übergeben

Höchste Standards der Sicherheit

Ascheberg

In kleiner Runde ist das neue Feuerwehrgerätehaus in Ascheberg an die Freiwillige Feuerwehr übergeben worden. Sie freut sich auf den Umzug in ein Domizil mit modernsten Standards für die Sicherheit der Floriansjünger und deren Schlagkraft bei Einsätzen. Bis zum Zieleinlauf lag ein Ausdauerlauf hinter den Beteiligten.

wn

Bürgermeister Dr. Bert Risthaus (vorn, r.) übergab den Schlüssel an Wehrführer Rainer Koch. Foto: Gemeinde

Zieleinlauf nach langem Ausdauerlauf: Bürgermeister Dr. Bert Risthaus eröffnete das neue Feuerwehrgerätehaus am Hattrupweg 1 in Ascheberg im kleinen Kreis und übergab es am Dienstag an die Freiwillige Feuerwehr, teilt die Gemeindeverwaltung jetzt mit.

Die ersten Planungen für den Neubau begannen im Juli 2012. Nach Besichtigungen anderer Feuerwehrgerätehäuser, einem Architektenwettbewerb und zahlreichen Beratungen im Lenkungsausschuss startete der Bau schließlich im April 2018. Zwei Jahre später wurde das Gebäude nun gerade vom Kreis Coesfeld abgenommen.

Nun segneten Pastor Stefan Schürmeyer von der St. Lambertus Gemeinde und Pfarrerin Angelika Ludwig von der Evangelischen Mirjam-Kirchengemeinde das Gebäude und weihten es ein.

Bürgermeister Risthaus

„Die Modernisierung der Feuerwehr war während meiner gesamten Amtszeit eine besonders wichtige Aufgabe“, betont Bürgermeister Risthaus. „Das neue Feuerwehrgerätehaus in Ascheberg ist mein persönlicher Höhepunkt unserer vielen gemeindlichen Investitionen.“ Risthaus bedankte sich beim Architekten Hermann Schapmann, bei der Verwaltung, den Planungsbüros und den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden für die gute Zusammenarbeit und dankte den 41 beteiligten Firmen für die Ausführung.

„In diesen Zeiten ist es besonders wichtig, dass wir alle zusammenhalten“, erklärt Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. „Auch die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden unterstützen sich überregional, wie kürzlich beim Einsatz gegen die Waldbrände am Niederrhein zu sehen war. Schön, dass dieses neue Gebäude nun für die wichtigen Aufgaben der Feuerwehr in harmonischer Zusammenarbeit fertiggestellt werden konnte.“

Kennzahlen

Das neue Feuerwehrgerätehaus erstreckt sich über eine Nutzfläche von 1277 Quadratmeter, umfasst 7356 Kubikmeter umbauten Raum und kostete insgesamt rund 3,9 Millionen Euro.

Wehrführer Rainer Koch erklärt die Vorteile des Neubaus: „Das Gebäude bietet allen Kameradinnen und Kameraden höchste Sicherheit nach neuesten Standards. Die Laufwege wurden optimiert und die neuen Räume sehr gut ausgestattet, so dass wir dort mit modernster Funktechnik auch Großschadenslagen noch besser koordinieren können. Wenn die Einsatzkräfte eintreffen, sehen sie auf Alarmbildschirmen sofort erste Informationen zur Einsatzlage und zur Anfahrt. Außerdem fasst der Neubau einige Funktionen von drei Standorten zusammen, etwa einen zentralen Prüfstand für Löschwasserpumpen und eine Atemschutzwerkstatt. Neue Prüfgeräte mit IT-gestützter Technik entlasten die Gerätewarte, sparen Zeit und sorgen für höhere Sicherheit.“

Löschzug freut sich auf den Umzug

„Wir freuen uns sehr darauf, in das neue Gebäude umzuziehen“, berichtet Löschzugführer Sven Kahl. „Der neue Schulungsraum, die Umkleiden und Duschen bieten demnächst viel Platz für alle Kameradinnen und Kameraden. Außerdem kann verschmutzte und saubere Schutzausrüstung dort getrennt voneinander gelagert werden.“

Im neuen Gebäude ist die Atemschutzwerkstatt bereits in Betrieb. Der vollständige Umzug der Feuerwehr wird erfolgen, sobald die Corona-Vorschriften es erlauben. Dann wird das alte Feuerwehrgerätehaus an der Lüdinghauser Straße abgerissen,um Platz für den Bau des Hit-Marktes zu schaffen.

Zum Ende der kleinen Einweihungsfeier kündigte Bürgermeister Risthaus weitere Baumaßnahmen an: „Den vorläufigen Abschluss der großen Investitionen in unsere Feuerwehr wird ein neues Feuerwehrgerätehaus an der Lindenstraße in Herbern bilden. Die dafür erforderliche Bauleitplanung ist mit der Offenlage des Bebauungsplanes auf der Zielgeraden.“

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