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Günther Lube ist seit 40 Jahren Priester

„Ich durfte eine schöne, erfüllte Zeit erleben“

Herbern

Pfarrer Günther Lube ist vor 40 Jahren zum Priester geweiht worden. Diesen Ehrentag möchte er am Samstag (28. Mai) mit der Gemeinde feiern.

Von Isabel Schütte

Pfarrer Günther Lube blickt am heutigen Samstag auf 40 Jahre als Priester zurück. Mit der Gemeinde möchte er im kleinen Rahmen zwanglos feiern. Foto: Isabel Schütte

Pfarrer Günther Lube feiert am heutigen Samstag (28. Mai) den 40. Jahrestag seiner Priesterweihe. Auf eigenen Wunsch befindet sich der Jubilar bereits seit dem 1. April im Ruhestand.

Nach der heiligen Messe um 18.30 Uhr in der St.-Benedikt-Kirche möchte der Geistliche den Gratulanten auf dem Kirchplatz „einen Piccolo spendieren“ und mit ihnen auf seinen Ehrentag anstoßen. Besonders freut es ihn, dass der Gospelchor den Gottesdienst musikalisch begleitet. Ebenfalls wollen drei Schützenvereine aus der Gemeinde Ascheberg (Bürgerschützen Herbern, Jakobi-Bruderschaft und Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal) dem Jubilar die Ehre erweisen. Lube war viele Jahre als Landesbezirkspräses der Historischen Schützenbruderschaften Westfalen, als Bezirkspräses der Deutschen Schützenbruderschaften der Region Warendorf und als Diözesanpräses der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften im Bistum Münster tätig. „Wenn ich auf die 40 Jahre zurückblicke, dann tue ich das in zutiefst großer Dankbarkeit. Ich durfte eine schöne, erfüllte Zeit erleben“, betont Günther Lube.

Hilfsbereit im Ruhestand

Der heute 66-Jährige wurde 1982 zum Priester geweiht. Es folgten Tätigkeiten in Kleve-Kellen (von 1982 bis 1985) und im Collegium Augustinianum Gaesdonck, wo Lube von 1985 bis 1988 als geistlicher Lehrer und Präfekt tätig war. Zwei Jahre wirkte er anschließend von 1988 bis 1990 in St. Marien, Kevelaer, anschließend bis 1995 in St. Paulus in Harsewinkel. In Epe trat er seinen Dienst am 17. September 1995 an. Dort war der Geistliche insgesamt 22 Jahre lang in der Kirchengemeinde St. Agatha seelsorgerisch tätig.

Seit dem 16. September 2017 wirkt Günther Lube in Herbern. Nach seinem Antrag auf Ruhestand hat Pfarrer Günther Lube das Seelsorgeteam jedoch weiterhin mit einem Sonntagsgottesdienst und gelegentlicher Hilfe unterstützt. Aus gesundheitlichen Gründen war Günther Lube gezwungen, kürzer zu treten.

Feier im kleinen Rahmen

„2022 war geprägt durch viele Sorgen, ja sogar Ängste – siehe Corona und den Krieg in der Ukraine direkt vor der Haustür“, blickt der Jubilar auf die schwierige Situation der vergangenen Monate und Jahre zurück. Auch deshalb möchte er keine größere Feier anlässlich seines Ehrentages. Auf persönliche Geschenke verzichtet Pfarrer Günther Lube ebenfalls und bittet stattdessen um Unterstützung für die Caritas St. Benedikt. Auch wenn für Lube beruflich eine Ära zu Ende geht – nie geht man so ganz.

Viel hat der Geistliche für die St.-Benedikt-Gemeinde getan, ausgebremst wurde er nur durch die Corona-Pandemie. Pfarrer Stefan Schürmeyer ist leider erst später vor Ort, aber er verspricht jetzt schon mal: „Das goldene Jubiläum in zehn Jahren wird groß gefeiert, bis dahin musst Du uns gut erhalten bleiben.“

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