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Entlassung an der Profilschule Ascheberg

In der Krise viel fürs Leben gelernt

Ascheberg

In vier Etappen sind die Profilschüler entlassen worden. Klasse für Klasse sagten die „Kings & Queens“ in der Kirchen und danach im Pfarrgarten Tschüss. Alle Klassenbilder sind im Text zu sehen.

Von Theo Heitbaum

In den Pausen wurde in der Kirche geputzt. Foto: Theo Heitbaum

Fürs Leben lernen, nicht nur Wissen pauken. Die „Kings & Queens“, die gestern aus der Profilschule Ascheberg entlassen wurden, haben ohne große Ausfälle beim Unterrichtsstoff viel fürs Leben gelernt. Darauf stellte Schulleiter Jens Dunkel in seiner Rede ab: „Alle reden immer darüber, was ihr verpasst haben könntet. Ich frage, was habt ihr mehr gelernt?“ Die erste Antwort: Nicht alles läuft wie geschmiert. 70 Jahre sei täglich Schule gewesen, dann laufe plötzlich alles anders. Dazu komme die Erkenntnis, dass man nicht alles selbst in der Hand habe: „Ihr wärt gerne wieder früher alle gemeinsam in die Schule gegangen. Aber ihr durftet es nicht.“ Das führte den Schulleiter zur wichtigsten Erkenntnis für die Schüler: „Ihr habt gelernt mit unabänderlichen Dingen klug, flexibel und mit Verstand umzugehen.“ Mehr als die Vorgänger habe der aktuelle Abschlussjahrgang höchst eigenverantwortlich Situationen aufgelöst. Dunkel dankte Eltern und Schüler, die den Jahrgang begleitet hatten. Er bescheinigte den Zehnern, eine bunte, vielfältige und faire Gemeinschaft zu sein. „Das haben wir beim Fußballturnier am Montag gesehen.“ Und ganz besonders freue ihn, dass die Jugendlichen das Feiern nicht verlernt hätten: „Was am Dienstag von euch zu sehen war, hat uns stolz gemacht.“

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