Ascheberg-Gutschein

Interesse ist 2020 stark eingebrochen

Ascheberg

Der Ascheberg-Gutschein ist zunehmend in Vergessenheit geraten. Dabei ist der gesponserte Start furios verlaufen.

Solange die Gemeinde Ascheberg den Gutschein gesponsert hat, war er ein Renner. Foto: Syffus

Der Ascheberg-Gutschein ist zunehmend in Vergessenheit geraten. Dass die Initiatoren Anfang Mai mit einer Pressemitteilung noch einmal auf den Gutschein aufmerksam gemacht hätten, habe keinen Effekt auf die Verkaufszahlen gehabt, ließ Fachbereichsleiter Helmut Sunder­haus den Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss wissen.

Der Gutschein ist derzeit online und in drei Verkaufsstellen vor Ort erhältlich: Bei Ascheberg-Marketing, Schreibwaren Angelkort und Blumen Heitmann. Er könne in 57 Betrieben vor Ort eingelöst werden. Der Verkauf des Ascheberg-Gutscheins sei im Oktober 2020 sehr gut gestartet. Im Oktober und November wurden jeweils rund 2500 Gutscheine verkauft im Wert von insgesamt über 200 000 Euro. Besonders attraktiv war der Gutschein aufgrund des Sponsorings durch die Gemeinde mit 20 000 Euro im Oktober und 25 000 Euro im November. Damit erhielten Gutschein-Käufer 20 Prozent mehr Wert auf jeden Gutschein. Mit dem Ende des Sponsorings und dem Beginn des Lockdowns im Dezember 2020 sei der Verkauf deutlich eingebrochen. Im Dezember habe man nur noch rund 700 Gutscheine verkauft, im Januar gerade einmal 50 Stück.

Die Kosten für den Betrieb und die Werbung des Gutscheins, so Sunderhaus, beliefen sich im Jahr 2020 auf 5365,53 Euro, die sich die Gemeindeverwaltung mit den Gewerbevereinen Pro Ascheberg und Herbern Parat zu je einem Drittel geteilt habe.

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