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Kommunalwahl am 13. September erhält Gesichter

Je sechs Kandidaten in 14 Bezirken

Ascheberg

Wann und wo ist klar: Am 13. September wird ein neuer Ascheberger Gemeinderat gewählt. Jetzt gibt es eine erste Übersicht, wer gegen wen antritt.

Theo Heitbaum

Kandidaten Foto: Theo Heitbaum

25 Frauen und 59 Männer bewerben sich in den 14 Wahlbezirken der Gemeinderatswahl am 13. September um die Stimmen der Wähler. Mit der CDU, SPD, UWG, FDP, Grüne und Freie Wähler haben die Wahlberechtigten in jedem Bezirk sechs Namen auf ihrem Wahlzettel für die Direktmandate stehen. So sieht es die Vorlage der Verwaltung für die Sitzung des Wahlausschusses am 29. Juli (Mittwoch) um 18 Uhr im Bürgerforum des Rathauses vor. Das Gremium hat das letzte Wort, muss alle Kandidaten für die Wahl noch zulassen. Um das Bürgermeisteramt bewerben sich Monika Verspohl und Thomas Stohldreier.

Laut Vorlage erfüllen alle Kandidaten die notwendigen Bedingungen. Theoretisch könnten weitere Parteien und Gruppen noch Vorschläge einreichen. Sie müssten bis Montag (27. Juli) um 18 Uhr vorliegen. In den sieben Ascheberger, zwei Davensberger und fünf Herberner Wahlbezirken treten insgesamt 84 Frauen und Männer an. Sie sind durchschnittlich 52,24 Jahre alt, wenn man von den veröffentlichten Geburtsjahren ausgeht. Mit 47 Durchschnittsjahren stellt die FDP das jüngste Team, die UWG präsentiert mit 60,7 Jahren das älteste Angebot. CDU und SPD liegen mit 50 Jahren fast gleichauf, für die Freien Wähler rechnen sich 49,6 Jahre und für die Grünen 54,5 Jahre. Die jüngste Kandidatin ist Silke Hegemann von der FDP. Senior auf der Liste ist Heinz Wesselmann von den Grünen.

Die meisten Frauen auf ihrer Liste haben die Unabhängigen (sechs), die SPD ist mit fünf Frauen vertreten, CDU, Grüne und Freie Wähler schicken jeweils vier Frauen ins Rennen, die FDP nur zwei.

Angesichts des Alters verwundert es nicht, dass etliche Rentner und Pensionäre zur Wahl antreten. Das Berufsspektrum ist breit gestreut vom Lokführer, Bäckermeister, Arzthelferin, Drogistin, Autorin, Arzt, Hausmeister, Agrar-Ingenieur, Student, Richter, Netzwerkadministrator, Bauingenieur, Kinderarzt, Bauer, Tischler und mehr sind viele Sparten vertreten.

Über die Reservelisten treten insgesamt 92 Frauen und Männer an, großteils sind das auch die Direktkandidaten. Mit Sarah Mühlenbäumer (Grüne) nimmt eine Frau eine Spitzenposition ein. Die Listen sind auf so viele Plätze besetzt: 37 CDU (elf Frauen), 17 SPD (sechs Frauen), zehn UWG (vier Frauen), 14 FDP (zwei Frauen), sechs Grüne (eine Frau), acht Freie Wähler (eine Frau).

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