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Theo Bernsmann feiert 80. Geburtstag

Jubilar ist ein überaus verdienter Kolpingssohn

Ascheberg

Die Coronavirus-Maßnahmen stellen auch heimische Vereine vor Probleme. Wie gratuliert man Mitgliedern, die sich besonders verdient gemacht haben, zum Geburtstag.

wn

Die Kolpingsfamilie Ascheberg hat Theo Bernsmann (Mitte) viel zu verdanken. Das tat der Vorstand bei passenden Gelegenheiten (Archivfoto) und jetzt zum 80. Geburtstag. Foto: -ulf-

Die Coronavirus-Maßnahmen stellen auch heimische Vereine vor Probleme. Nicht nur, weil aufgrund von abgesagten Veranstaltungen wichtige Einnahmen fehlen. Auch, weil soziale Kontakte zu den eigenen Mitgliedern ruhen - und so auch besondere Gratulationen ausfallen müssen. Einen ganz speziellen Fall erlebt gerade die Kolpingsfamilie Ascheberg.

Am Samstag begeht Theo Bernsmann seinen 80. Geburtstag. Nicht nur die große private Feier muss wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden, auch der an sich gesetzte Besuch des Kolpingvorstandes entfällt. „Und das tut uns in der Seele weh“, sagt Vorstandssprecher Martin Weiß. „Denn Theo Bernsmann ist ein so verdientes Mitglied, wie es kaum ein zweites bei uns gibt“, ergänzt Sascha Klaverkamp aus dem Vorstandsteam. Bernsmann habe 40 Jahre lang Vorstandsarbeit geleistet, die Kolpingsfamilie auch durch schwierige Zeiten mit durchmanövriert, an allen Ecken und Ende angepackt, geholfen und angeschoben. „Ohne ihn und seinen immensen Einsatz“, betont Martin Weiß, „wären wir heute sicher nicht diese starke Vereinigung im Ort mit mehr als 600 Mitgliedern.“

Viele hundert Arbeitsstunden leistete Bernsmann, als es einst darum ging, das Pfarrheim von Grund auf zu renovieren, die Garagen hinter dem Pfarrheim zu bauen oder die Theaterbühne zu schreinern. Und das waren nur die größten Projekte. „Er hat damit nicht nur für Kolping, sondern für die gesamte Kirchengemeinde und alle Vereine, die das Pfarrheim nutzen, eine wertvolle, nachhaltige Leistung vollbracht“, sagt Sascha Klaverkamp. Mehr noch. Auch durch Bernsmanns unermüdliches Engagement als Koordinator für die Altkleidersammlung flossen im Laufe der Jahre viele tausend Euro als Spenden in gemeinnützige Projekte in Ascheberg und darüber hinaus: zu den Kindergärten, in die Jugend- oder Seniorenarbeit oder die Kolping-Entwicklungshilfe. „Wir haben von Theo ein top bestelltes Feld übernommen“, lobt Christoph Möller, der sich heute um die Altkleider-Annahme der Kolpingsfamilie kümmert.

Keine Frage also, dass einem solch verdienten Kolpinger zum runden Geburtstag ein persönlicher Besuch zustehen würde. „Es wäre uns eine Ehre. Aber nun möchten wir uns auf diesem Weg bedanken für all das, was er ehrenamtlich geleistet hat. Theo Bernsmann hat ein großes Herz. Wir sind froh, ein solches Mitglied in unseren Reihen zu wissen“, sagt Vorstandssprecher Martin Weiß.

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