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Angelika Hölscher steht nicht mehr zur Wiederwahl

KFD Herbern leitet neue Ära ein

Herbern

Aus persönlichen Gründen tritt KFD-Teamsprecherin Angelika Hölscher bei der Jahreshauptversammlung am Samstag (10. Dezember) nicht mehr zur Wiederwahl an. Deshalb – sowie aus anderen Gründen – muss sich die Herberner Frauengemeinschaft neu postieren.

-iss-

Teamsprecherin Angelika Hölscher (l.), hier mit Gerda Peters, tritt nach 13 Jahren nicht mehr zur Wiederwahl an. Foto: iss

Seit 13 Jahren vertritt Angelika Hölscher als Teamsprecherin die Interessen der KFD St. Benedikt. Dieses Amt hat die heute 70-Jährige 2009 von Ulla Gesenhoff übernommen. Bei der Jahreshauptversammlung der KFD Herbern am Samstag (10. Dezember) tritt Angelika Hölscher aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl an. In Zukunft wird sich die KFD St. Benedikt deshalb anders aufstellen müssen. „Ich werde im Team bleiben, nur nicht mehr als Teamsprecherin“, betont Angelika Hölscher im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten.

Vorstandsarbeit mit viel Herzblut

Die Vorstandsarbeit hat die 70-Jährige immer mit viel Herzblut erledigt, aber die vielen Stunden, die so etwas mit sich bringt, möchte sie ab jetzt anders nutzen. Mehr Zeit für sich und die sieben Enkelkinder nehmen, ist der Herbernerin wichtig. Die richtigen Worte für ihre Abschiedsrede am Samstag zu wählen, fällt ihr nicht leicht, aber die Entscheidung ist gefallen.

„Auch ich werde nicht Jünger. Vieles fällt mir nicht mehr so leicht wie vor zehn Jahren. Die Zeiten ändern sich auch hier im Vereinsleben“, sagt Hölscher. Der Nachwuchs in der KFD fehle auch in Herbern. Der Stand auf dem Herberner Weihnachtsbasar war immer das Aushängeschild des ehemaligen Müttervereins. Auch hier wird es in Zukunft Veränderungen geben. Die Holzhütte, die die KFD nutzte, wurde verkauft. „Der Platz, wo die Hütte stand, steht nicht mehr zur Verfügung, und wenn man alles hochrechnet, bleibt am Ende nicht viel vom Weihnachtsmarktverkauf übrig. Früher, als man selbst noch geschlachtet hat und dann das Wurste- und Möppkenbrot selbst hergestellt hat, war das noch in Ordnung“, sagte Angelika Hölscher.

Ganz verschwunden ist die katholische Frauengemeinschaft aber nicht auf dem Herberner Basar. Die Yoga-Gruppe wird weiterhin die Erbsensuppe im Pfarrheim St. Benedikt ausgeben und Spülmaschinen-Dienst wollen die Frauen ebenfalls übernehmen.

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