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48 Sternsinger in Davensberg unterwegs

Kinder schützen und Gottes Segen zu den Menschen bringen

Davensberg

Gut vorbereitet begeben sich am Samstag (7. Februar) 48 Jungen und Mädchen als Sternsinger auf den Weg durch Davensberg. Mit „Kamel“ besucht eine Gruppe die Bauerschaften.

Mit Gewändern, Kronen und Stern ausgestattet machen sich in Davensberg 48 „Könige“ auf den Weg, um Gottes Segen zu den Menschen zu bringen und um Spenden Foto: dpa

„Freut euch, die drei Weisen sind da …“ : Diese Worte werden die Menschen hören, wenn am kommenden Samstag (7. Februar) in Davensberg sie ihre Türen für die Sternsinger öffnen. „Und freuen werden sie sich dann ganz bestimmt“, verspricht das Organisationsteam. Nach dem Aussendungsgottesdienst um 10 Uhr machen sich 48 Sternsinger mit gesegneter Kreide, Aufklebern und Sternsingergrüßen auf den Weg, den Segen zu den Häusern zu bringen und Spenden zu sammeln.

Vorbereitungstreff mit viel Spaß

Schon am Donnerstag (5. Januar) werden die angehenden „Könige“ auf vorbereitet. Sternsingen ist zwar nicht schwierig, aber die zehn Sternsinger, die das erste Mal dabei sind, möchten natürlich auch schon vor der ersten Haustür wissen, was sie machen und worauf sie achten müssen, heißt es weiter. Der Spaß komme bei diesem Treffen nie zu kurz. Bei dem Sternsinger-Staffellauf werde um die Wette der Umhang umgeworfen, die Krone aufgesetzt und der Sternsingergruß „20 * C + M + B + 23“ in Windeseile angeschrieben. Und wer kann Begriffe rund um das Thema „Sicherheit für Kinder“ pantomimisch darstellen, so dass er schnell erraten wird?

Mit „Kamel“ in die Bauerschaften

Außerdem wird bei der Vorbereitung der Film geschaut, in dem Willi Weitzel anschaulich und eindrucksvoll erklärt, wofür die Spenden verwendet werden: Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ unterstützt damit auf der ganzen Welt Projekte und Einrichtungen zum Thema Kinderschutz. Ein wichtiges Thema, für das die Sternsinger gerne durch die Straßen ziehen und an den Haustüren klingeln. Eine Sternsingergruppe ist in Davensberg allerdings nicht zu Fuß unterwegs. In den Bauerschaften werden die Könige von einem „Kamel“ in einem Auto von Haus zu Haus gefahren. So werden alle Menschen des Dorfes erreicht, heißt es weiter.

In der Vorabendmesse am Samstag um 17 Uhr darf die Gemeinde in der St.-Anna-Kirche die Sternsinger erneut begrüßen, denn in diesem Gottesdienst ziehen sie feierlich ein und bringen ihre gesammelten Spenden zur Krippe. Dann heißt es wieder: „Freut Euch, die drei Weisen sind da …“ – und die Freude dürfte dann auf allen Seiten sicherlich groß sein.

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