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Aktion „Eine Gemeinde liest“

Kirchenmäuse wecken das Interesse

Ascheberg/Herbern

Die Reihe „Die Gemeinde liest“ ist auf der Zielgeraden angelangt. Gelesen wurde zuletzt am Davensberger Burgturm und auf dem Bauernhof St. Georg. Zum Abschluss öffnet sich ein Fenster an der Altenhammstraße.

-iss-

Manuela Friese und Rudi Jacobs unterhielten die Gäste bei „Eine Gemeinde liest“ am Davensberger Burgturm mit Gedichten und Musik. Foto: privat

Die Lesereihe in Ascheberg ist auf die Zielgerade eingebogen. Zum Abschluss von „Eine Gemeinde liest“ wird Jutta Richter heute (Samstag) um 16 Uhr ein Fenster ihres Hauses an der Altenhammstraße öffnen und die Gäste mit „Frau Wolle und die Welt hinter der Welt“ unterhalten.

Am Davensberger Burgturm hieß es inzwischen: Bei Sonnenschein ein schattiges Plätzchen sowie Texte und Musik, vorgetragen von Manuela Friese und Rudi Jacobs, was will man mehr? Wer sich dorthin aufgemacht hatte, durfte hören, was sich hinter dem Titel „Wetter und andere Widrigkeiten“ verbarg. Reime von Kästner, Tucholsky und Roth boten eine abwechslungsreiche Vielfalt. Eine Steigerung des Vortrags war die Regenballade von Ina Seidel mit Gitarrenbegleitung und Gesang.

Auf dem Bauernhof St. Georg – dorthin brachte übrigens Jörg Stratmann die Idee zur Lesereihe vor sieben Jahren mit – las zuerst Michael Fehr gt. Hoberg für Kinder „Heule Eule“ von Philippe Goossens und Paul Friester vor. Abends war bei der Thriller-Time zum zweiten Mal Sebastian Fitzek im Angebot. Monika Urkötter hatte „Identität 1142“ ausgewählt.

Am Donnerstagabend stellte Doris Wesselmann ihre Kirchenmäuse Max und Marleen vor. Ihr Bruder Egon Zimmermann präsentierte Herberner Anekdoten aus seinen Schriften. Foto: Isabel Schütte

Dönekes und Geschichten von den Kirchenmäusen Max und Marleen gab es am Donnerstagabend im Jochen-Klepper-Haus im Rahmen der Veranstaltungsreihe zu hören. Nach der Begrüßung durch Anke Richter-Weiß hatte erst Egon Zimmermann als Vorsitzender des Herberner Heimatvereins das Wort. Er sorgte mit Anekdoten aus Herbern für schmunzelnde Gesichter bei den Zuhörern. Ob über Geldspenden nach dem Ableben, etwas zu viel Stein am Gemälde des Grafen von Merveldt in der St.-Benedikt-Kirche oder eine Kindesentführung, die keine war – Zimmermann hatte einiges aus dem Dorf und seinen Bauerschaften in petto.

Seine Schwester Doris Wesselmann ließ die Kirchenmäuse Max und Marleen wieder lebendig werden. Früher gehörten die Mäusegeschichten fest zur Kirchenzeitung und erfreuten immer die kleinen, aber auch großen Leser.

Alte Bekannte wie der ehemalige Küster Franz Feldkämper kamen darin vor. Die Zuhörer klebten an Wesselmanns Lippen, so lebendig und mit viel Witz erzählte sie die Geschichten. Mit über einem Dutzend Zuhörern war die Veranstaltung gut besucht.

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