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Diskussionen in Ascheberg

Kirmes beflügelt das Wettgeschäft

Ascheberg

Wann würde die Jacobi-Kirmes stattfinden, wenn sie nicht abgesagt worden wäre? Diese Frage hat in Ascheberg schon zu Wetten geführt. Der Marktmeister antwortet.

Die Jacobikirmes war vor der Absage für den 31. Juli bis 2. August geplant. Foto: Theo Heitbaum

Keine Jacobikirmes in Ascheberg bedeutet nicht, dass die Menschen sich über das Volksfest keine Gedanken machen. Die Frage „Wann wäre die Jacobikirmes in diesem Jahr gewesen“ erhitzt sogar die Gemüter. Bis hin zu Wetten, die wegen des Termins, der ausfällt, abgeschlossen wurden.

„Die Kirmes ist immer am letzten Sonntag im Juli!“ Diese These ist für viele Ascheberger so sicher wie das Amen in der Kirche. Dann müsste die Kirmes am kommenden Wochenende vom 24. bis 26. Juli sein. Tatsächlich hat Schaustellerin Steffi Schulze Wenning bei Hofverkauf auch den üblichen Kirmesmontag (26. Juli) als Verkaufstag vorgesehen. Die Kolpingsfamilie Ascheberg hingegen lädt erst eine Woche später in den Weingarten ein, weil das der offizielle Kirmestermin in Ascheberg gewesen wäre. Die Satzung hat die Jacobikirmes vom 31. Juli bis 2. August festgelegt. Marktmeister Rolf Kehrenberg räumt ein, dass er den Begriff „am letzten Wochenende im Juli“ ein bisschen gedehnt hat. Der Grund: „So liegen wir zwischen Düsseldorf und Crange. Das hätte uns sehr geholfen, nach der Pause eine attraktive Kirmes auf die Beine zu stellen. Im nächsten Jahr gibt es keine Diskussionen um den Termin: Die Jacobikirmes wird vom 30. Juli bis zum 1. August 2022 laufen.

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